16.11.2025, 14:29
Tach,
aha, also doch die ZKD. Kompression auf 3 und 4 schwächelt, und wo geht die hin? Entweder über die ZKD in den Wasserkreislauf, dann würde es im Ausgleichbehälter etwas blubbern, Ölschleim und COzwei auftreten (davon wurde nichts berichtet) oder der Druck wandert in den Ölkreislauf. Dort entsteht nun ein stärkerer Überdruck der einen übermäßigen Ölnebel entstehen läßt. Der Ölnebel überfordert den Ölabscheider (oben am Motor knapp unter der Ansaugbrücke) , überwindet diesen, wird vom Motor angesaugt. Ein Teil setzt sich an den Wänden der Ansaugbrücke ab. Eine schwarze Öl-Beschichtung entsteht nun in den Ansaugkanälen (darüber hattest Du berichtet).
Anfangs läuft der Motor unruhig, sagtest Du. Vielleicht weil die Kerzen 3 u.4 verölt sind. Die müssten bei Sichtkontrolle entsprechend schwarz sein. Oder er läuft unruhig, weil die Hydros verschlissen sind. Das ist bei meinem 2.0 16V der Fall: schon nach ca. 10 Tagen Standzeit und nach dem Starten schüttelt sich der Motor für ca. 1 Minute. Die Hydrostößel bauen dann gemächlich wieder ihren Arbeitsdruck auf, und der Motor läuft rund als ob nie was gewesen wäre.
Zylinder-Kopf abmachen und Dichtung wechseln hatte ich in Kurzform beschrieben und Du hieltest es für machbar. Wenn aber ein Auslaßventil dazukommt, muss Du alle 8 tauschen. Dafür wird ein Sonderwerkzeug fällig um die Ventilfedern runterzudrücken. Dann mit einem kleinen Magneten die winzigen Keile/Kegelhälften oben am Ventilschaft abfischen.
Für´s Ventile einschleifen gibbet bei YT entsprechende Tutorials. Ist keine Raketenwissenschaft, schont den Geldbeutel und verlängert, je nach Arbeitsqualität, die Nutzungsdauer der Motoren um einige Jahre.
Interessant fand ich bei meinem F4R 700, daß an den Zylinderwänden und bei knapp 200tkm noch sehr deutliche Honschleifen zu sehen waren. Das hat mir imponiert. Ein guter Motor! Jetzt hat er 300tkm und läuft wien Uhrwerk ; - ) (ok, bis auf das Thema Hydros)
Gruss
Siegfried
aha, also doch die ZKD. Kompression auf 3 und 4 schwächelt, und wo geht die hin? Entweder über die ZKD in den Wasserkreislauf, dann würde es im Ausgleichbehälter etwas blubbern, Ölschleim und COzwei auftreten (davon wurde nichts berichtet) oder der Druck wandert in den Ölkreislauf. Dort entsteht nun ein stärkerer Überdruck der einen übermäßigen Ölnebel entstehen läßt. Der Ölnebel überfordert den Ölabscheider (oben am Motor knapp unter der Ansaugbrücke) , überwindet diesen, wird vom Motor angesaugt. Ein Teil setzt sich an den Wänden der Ansaugbrücke ab. Eine schwarze Öl-Beschichtung entsteht nun in den Ansaugkanälen (darüber hattest Du berichtet).
Anfangs läuft der Motor unruhig, sagtest Du. Vielleicht weil die Kerzen 3 u.4 verölt sind. Die müssten bei Sichtkontrolle entsprechend schwarz sein. Oder er läuft unruhig, weil die Hydros verschlissen sind. Das ist bei meinem 2.0 16V der Fall: schon nach ca. 10 Tagen Standzeit und nach dem Starten schüttelt sich der Motor für ca. 1 Minute. Die Hydrostößel bauen dann gemächlich wieder ihren Arbeitsdruck auf, und der Motor läuft rund als ob nie was gewesen wäre.
Zylinder-Kopf abmachen und Dichtung wechseln hatte ich in Kurzform beschrieben und Du hieltest es für machbar. Wenn aber ein Auslaßventil dazukommt, muss Du alle 8 tauschen. Dafür wird ein Sonderwerkzeug fällig um die Ventilfedern runterzudrücken. Dann mit einem kleinen Magneten die winzigen Keile/Kegelhälften oben am Ventilschaft abfischen.
Für´s Ventile einschleifen gibbet bei YT entsprechende Tutorials. Ist keine Raketenwissenschaft, schont den Geldbeutel und verlängert, je nach Arbeitsqualität, die Nutzungsdauer der Motoren um einige Jahre.
Interessant fand ich bei meinem F4R 700, daß an den Zylinderwänden und bei knapp 200tkm noch sehr deutliche Honschleifen zu sehen waren. Das hat mir imponiert. Ein guter Motor! Jetzt hat er 300tkm und läuft wien Uhrwerk ; - ) (ok, bis auf das Thema Hydros)
Gruss
Siegfried


