Ich hatte genau das Problem jetzt erst. Das Problem war absolut identisch. Die Spiegel klappten aus, aber die Türen öffneten nicht. Auch bei mir hatte der Wagen im Dezember 2025 eine leere Batterie bemängelt. Ich hatte mir 10 neue Varta im Einzelblister gekauft. Also die alte leere Batterie raus und die neue Varta rein. Leider brachte das keinen Erfolg. 1-2mal funktionierte das und zwischendurch sporadisch, aber es gab weder eine Meldung im Display von wegen leerer Batterie noch gab es andere Anzeichen weil die Knöpfe der Fernbedienung ja völlig problemlos funktionierten.
Als ich den Wagen bei Renault wegen der AdBlue-Problematik hatte, habe ich denen gesagt, sie mögen auch noch mal wegen der Handsfree-Entriegelung nach schauen. Der Anruf kam schnell mit der Frage, ob ich mit einer Reparatur der Handsfree-Entriegelung bereit wäre, 4,67 € zu zahlen denn so viel kostet eine neue Batterie :-). Sehr beschämt bin ich in mich gegangen und ich kann mir das nur so erklären, dass ich der blöde war und schlichtweg die neue Batterie weggeschmissen habe und die alte leere wieder eingelegt habe. Ich denke nicht, dass ausgerechnet die eine Varta Knopfzelle defekt war. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich schussig beim wechseln der Batterie war, schätze ich höher ein. Seid dem einlegen einer neuen Batterie durch Renault funktioniert das alles wieder völlig problemlos und mein Wagen ist jetzt wieder extrem dreckig und versalzen. Das war mir vor dem Besuch bei Renault auch alles klar, dass ich aber zu doof war und wahrscheinlich die leere Batterie wieder eingelegt hatte, habe ich noch nicht mal in Betracht gezogen.
Warum das Thema im Winter immer wieder auf den Tisch kommt, kann aber auch schlichtweg an der Kälte selbst liegen. Batterien und Kälte vertragen sich nun mal nicht. Einmal zu viel kälte kann gerade solche kleinen Knopfzellen schnell mal in die Knie zwingen. Meine Knopfzelle hatte gerade mal 2,1V statt der benötigten 3V. Wenn ein wenig Straßensalz oder Seifenlaufe aus der Waschstraße die Sensoren lahm legen würden, wäre das eine Katastrophe. Das Problem wird aller Wahrscheinlichkeit nach wieder kommen denn es sind zwei unterschiedliche Funktechnologien verbaut:
1. Passives Keyless Entry (Hands-free) – hoher Energiebedarf Die Hands-free Entriegelung basiert auf einem Low-Frequency (LF) / UHF-Wechselspiel. Das Fahrzeug sendet ein schwaches LF-Signal (125 kHz), das den Transponder im Schlüssel "aufweckt". Der Schlüssel muss daraufhin aktiv mit einem UHF-Signal (433 MHz) antworten und sich authentifizieren. Dieser bidirektionale Handshake erfordert, dass der Schlüssel ein relativ starkes Signal senden kann – und genau das schafft er bei nachlassender Batteriespannung nicht mehr zuverlässig. Die Reichweite und Signalstärke sinken, der Handshake scheitert oder wird instabil.
2. Komfortfunktionen (Spiegel, Begrüßungslicht) – geringer Energiebedarf Das Anklappen der Spiegel und das Begrüßungslicht werden typischerweise über das normale Fernbedienungssignal (einfacher UHF-Sender, 433 MHz) ausgelöst – entweder beim aktiven Drücken der Taste oder über eine einfachere Signalauswertung. Dieses Signal ist ein unidirektionaler Befehl – der Schlüssel sendet nur kurz ein Signal, ohne auf eine Challenge des Fahrzeugs antworten zu müssen. Das benötigt deutlich weniger Energie und funktioniert daher auch noch bei einer Batterie, die für den Hands-free-Handshake schon zu schwach ist.
Zusammengefasst: Der entscheidende Unterschied ist, dass Hands-free ein kryptographisches Challenge-Response-Verfahren mit mehrfachem Signalaustausch erfordert, während die Komfortfunktionen nur einen einfachen, kurzen Funkimpuls brauchen. Die Spannungsschwelle, ab der Hands-free versagt, liegt daher höher als die für die einfachen Fernbedienungsfunktionen.
Als ich den Wagen bei Renault wegen der AdBlue-Problematik hatte, habe ich denen gesagt, sie mögen auch noch mal wegen der Handsfree-Entriegelung nach schauen. Der Anruf kam schnell mit der Frage, ob ich mit einer Reparatur der Handsfree-Entriegelung bereit wäre, 4,67 € zu zahlen denn so viel kostet eine neue Batterie :-). Sehr beschämt bin ich in mich gegangen und ich kann mir das nur so erklären, dass ich der blöde war und schlichtweg die neue Batterie weggeschmissen habe und die alte leere wieder eingelegt habe. Ich denke nicht, dass ausgerechnet die eine Varta Knopfzelle defekt war. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich schussig beim wechseln der Batterie war, schätze ich höher ein. Seid dem einlegen einer neuen Batterie durch Renault funktioniert das alles wieder völlig problemlos und mein Wagen ist jetzt wieder extrem dreckig und versalzen. Das war mir vor dem Besuch bei Renault auch alles klar, dass ich aber zu doof war und wahrscheinlich die leere Batterie wieder eingelegt hatte, habe ich noch nicht mal in Betracht gezogen.
Warum das Thema im Winter immer wieder auf den Tisch kommt, kann aber auch schlichtweg an der Kälte selbst liegen. Batterien und Kälte vertragen sich nun mal nicht. Einmal zu viel kälte kann gerade solche kleinen Knopfzellen schnell mal in die Knie zwingen. Meine Knopfzelle hatte gerade mal 2,1V statt der benötigten 3V. Wenn ein wenig Straßensalz oder Seifenlaufe aus der Waschstraße die Sensoren lahm legen würden, wäre das eine Katastrophe. Das Problem wird aller Wahrscheinlichkeit nach wieder kommen denn es sind zwei unterschiedliche Funktechnologien verbaut:
1. Passives Keyless Entry (Hands-free) – hoher Energiebedarf Die Hands-free Entriegelung basiert auf einem Low-Frequency (LF) / UHF-Wechselspiel. Das Fahrzeug sendet ein schwaches LF-Signal (125 kHz), das den Transponder im Schlüssel "aufweckt". Der Schlüssel muss daraufhin aktiv mit einem UHF-Signal (433 MHz) antworten und sich authentifizieren. Dieser bidirektionale Handshake erfordert, dass der Schlüssel ein relativ starkes Signal senden kann – und genau das schafft er bei nachlassender Batteriespannung nicht mehr zuverlässig. Die Reichweite und Signalstärke sinken, der Handshake scheitert oder wird instabil.
2. Komfortfunktionen (Spiegel, Begrüßungslicht) – geringer Energiebedarf Das Anklappen der Spiegel und das Begrüßungslicht werden typischerweise über das normale Fernbedienungssignal (einfacher UHF-Sender, 433 MHz) ausgelöst – entweder beim aktiven Drücken der Taste oder über eine einfachere Signalauswertung. Dieses Signal ist ein unidirektionaler Befehl – der Schlüssel sendet nur kurz ein Signal, ohne auf eine Challenge des Fahrzeugs antworten zu müssen. Das benötigt deutlich weniger Energie und funktioniert daher auch noch bei einer Batterie, die für den Hands-free-Handshake schon zu schwach ist.
Zusammengefasst: Der entscheidende Unterschied ist, dass Hands-free ein kryptographisches Challenge-Response-Verfahren mit mehrfachem Signalaustausch erfordert, während die Komfortfunktionen nur einen einfachen, kurzen Funkimpuls brauchen. Die Spannungsschwelle, ab der Hands-free versagt, liegt daher höher als die für die einfachen Fernbedienungsfunktionen.
Sollte ich mich einmal ungeschickt ausdrücken, bitte ich um Entschuldigung.
Ich möchte niemanden beleidigen, verletzen oder herabsetzen.
Ich begegne jedem hier mit Respekt – auch wenn meine Worte es nicht immer zeigen.
Renault Scénic Typ JM (Ph1)
Renault Grand Scénic Typ JZ (Ph1)
Renault Espace V - 2.0 Blue dCi (200 PS) EDC (Ph1)


