Hi,
@Rainer das mit den Zündspulen wolltest du noch mal nachschauen. Also wenn ich das richtig lese habe ich diesen Test aber eig schon getan wo ich die 4.& die 3. samt Kerze draußen hatte und diese auf Funken überprüft habe. Hierbei ging der Motor nicht aus. Oder hab ich gerade n Denkfehler?
@Armin der Motor läuft seitdem unruhig und auch so dass man damit fahren sollte. Ich hab leider kein CLIP sondern nur den Launch.
Ich habe halt Bedenken das beim Wechsel der Zylinderkopfdichtung blöde Sachen auftauchen wie das ich Planen muss oder eines der Ventile die Ursache sein könnte und dann alle geschliffen werden müssen etc.. Diese Arbeiten trau ich mir nicht ganz zu um Ehrlich zu sein.
Dies wäre meines Erachtens mit zu viel Reparaturkosten verbunden. Hatte 2021 1000 € für mein Espace gezahlt. Zwar 1. Hand und relativ guter Zustand, jedoch war der Tacho bei ca. 150/160 tkm Defekt und ich einen ausm Ausland damals mit plus 200 tkm gefunden und ausgetauscht gehabt. Hab jetzt die 400 tkm mit dem Austausch geknackt, d.h. der Motor ist über der 200 tkm Marke. Was ja eig nicht sooo viel ist.
Eine Sache noch mit dem Aktivkohlefilter würd mich interessieren. Wie habt ihr das feststellen können? Falls dieser betroffen ist ist dann der Katalysator auch direkt mit betroffen? Wenn ja dann wäre das ja auch der Tod für den Espace oder?
Ich hab ja auch erwähnt das mein Auspuff direkt nach der Lambdasonde geschweißt worden ist. Nun da wo ich jetzt diese Sache mit dem Aktivkohlefilter lese frag ich mich wo der genau ist.
Grüße Buğra
JE BJ. 2002 2.0 16V weiß (Zylinderkopfdichtung defekt) bei ca. +200 tkm
JE BJ. 2002 2.0 16V grau (The Race Version) / 210 tkm
14.11.2025, 11:03 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.11.2025, 11:04 von yew5.)
@Butter
nachgeschaut hab ich noch nicht .... komme immer erst gegen Mitternacht von der Arbeit nach Hause .... und andere Arbeiten hab ich auch noch
Grob hab ich dir das aber schon erklärt .... wobei ich deinen Versuch nicht ganz verstehe
Funken der Zündkerzen im ausgebauten Zustand hat .... soviel ich weiß ... nur bedingte Aussagekraft
Du musst den Test bei laufenden Motor machen.
Motor laufen lassen und dann abwechselnd immer nur bei eine Zündspule den Stecker abziehen und schauen, wie sich der Motorlauf verändert.
Wenn bei jeder abgesteckten Zündspule der Motor nur unruhig, also auf 3 Zylindern läuft und nicht aus geht, sind die Zündspulen in Ordnung.
.... und wie gesagt, mach den Kompressionstest
Fehler löschen geht ja mit Launch auch, muß hier nicht Clip sein ... denn nach deiner letzten Wartungsarbeit sind die Standard-Fehler drin, die auch Clip angezeigt hätte.
Mehr Infos zum Aktivkohlefilter .... heute nicht mehr .... erst ab morgen
Gruß Rainer
Opel C Kadett 1.2 S - Opel Ascona B 1.9 S - 2x Opel Ascona B 2.0 E - Peugeot 405 Kombi 1,6 S - seit 08/2003 Espace 3 RXE 2.0/16V - seit 05/2019 KADJAR Crossborder ENERGY TCe 165 Bose Edition
Hallo Rainer,
du ich wollt dir damit kein Druck ausüben. Mir ist schon bewusst das wir alle auch außerhalb des Forums ein Leben haben und ich bin sehr dankbar für jede Antwort die kommt. Ist meiner Meinung auch nicht selbstverständlich. An dieser Stelle nochmal vielen Dank für deine Mühen Rainer
Also ich hab jeweils eine Zündspule samt Kerze ausgebaut und den Motor gestartet und nach dem Zündfunken der Kerze geschaut. Natürlich nicht alleine und nur kurz jeweils. Wie erwähnt war es nur die 4. und die 3. Also hatte ich sozusagen beide Möglichkeiten ausgesteckt und der Motor lief noch. Außer du sagst es klappt nur mit eingebauter Zündkerze, wobei hier ich mir sagen lassen hab dass das unverbrannte Benzin nicht so gut sein soll für den Kat. Mit entfernter Zündkerze würde das unverbrannte Benzin ja durch den Kolben hinaus befördert werden.
Grüße Buğra
JE BJ. 2002 2.0 16V weiß (Zylinderkopfdichtung defekt) bei ca. +200 tkm
JE BJ. 2002 2.0 16V grau (The Race Version) / 210 tkm
Im kalten Zustand passiert im Kat erst einmal: gar nichts.
Im warmen Zustand machen weniger sekunden auch nichts.
Zum anschmelzen braucht es schon länger.
--
Tom
Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen. Hilfreich? seit 07/2024 2003er Seat Toledo 1M 77 kW seit 08/2023 2006er Citroën C2 J HFX 44 kW seit 05/2023 2013er Mazda CX-5 2.2D AWD 127 kW seit 11/2022 2015er Smart forfour passion 66 kW 05/2015 bis 07/2023 2004er Premacy 2.0 Sportive, 96 kW seit 07/2010 2000er Knaus Cheers 1500 kg zGG 0 kW 04/2009 bis 05/2023 2006er Renault Grand Espace Dynamique 2.0 dCi JK04D6
Hallo,
bei meinem 2.0 16V hat der Aktivkohlefilter gezickt bzw eine Leitung dorthin: beim Gasgeben stotterte der Motor.
Im Motorraum rechte Fahrzeugseite ist ein schwarzer Plastikkasten senkrecht montiert. Es geht vom Benzintank
eine ca 7mm dünne Schlauchleitung in den Filter. Etwa 10 cm vom Filter entfernt war die Leitung rissig. Habe dann
ein passendes Stück Gummi-Benzinleitung eingefügt, mit gewöhnlichen Schlauchschellen befestigt und
der Motor beschleunigte wieder rund.
Ein unruhiger Motorlauf kann auch durch verschlissene Hydostößel kommen. Der Tausch ist etwas weniger aufwendig
als den Kopf abzubauen. Egal was es ist, solltest Du zuerst die Werkstatt fragen was die gesehen/gemacht hat
um eine Zylinderkopfdichtung als Ursache gefunden zu haben. Irgendwie ist das etwas leichtfertig aus dem Bauch heraus
eine defekte Zyl-KopfDi auszumachen.
Hat die Werkstatt:
Öl im Wasser gesehen?
oder Wasser im Öl?
Oder Kompression gemessen?
Oder die Glaskugel bemüht?
Oder COzwei im Wasser gefunden?
15.11.2025, 08:47 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.11.2025, 08:48 von yew5.)
Hi
Wie Tom auch schon schreibt, die Zündspule ist ja nur für kurz ausgesteckt.
Wenn du den Motor mit ausgebauter Zündkerze laufen hast, hat das nicht unbedingt eine Aussagekraft, weil hier ja jetzt keine Kompression statt findet und auch der Motor keinen Widerstand hat. Es findet also kein Verdichtungstakt an diesem Zylinder statt.
Es ist schon gut 40 Jahre her, da haben Marder bei mir in der Arbeit die Zündkabel nicht nur angebissen, sondern richtig zerrissen.
Die Zündkabel waren neu drin ... mit Silikonummantelung und Kohlefaser.
Letztendlich hatte ich nur noch 3 oder 4 intakte Kabel.
Um dann überhaupt nach Hause zu kommen, hab ich die Zündkabel so umgesteckt und die Kerzen ausgebaut, so daß ich mit 3 oder vielleicht auch sogar nur 2 Zylindern nach Hause fahren konnte. Auto hörte sich dadurch wie ein Panzer an.
Durch die ausgebauten Kerzen fand keine Kompression statt und der Drehwiderstand vom Motor war viel geringer.
Mit Kerzen wäre das nie gegangen.
Gruß Rainer
Opel C Kadett 1.2 S - Opel Ascona B 1.9 S - 2x Opel Ascona B 2.0 E - Peugeot 405 Kombi 1,6 S - seit 08/2003 Espace 3 RXE 2.0/16V - seit 05/2019 KADJAR Crossborder ENERGY TCe 165 Bose Edition
Update:
Hab meine geliebte Badewanne von der werkstatt abgeholt. Es wurde die Kompression gemessen und beim 4. & 3. Zylinder gab es Druckverlust. Also sehr wahrscheinlich die Dichtung zwischen beiden Zylindern hinüber. Da man nun nicht weiß ob andere Teile auch davon betroffen sind und der Aufwand zu groß mit ungewissen Kosten verbunden sind ist es für mich leider der Tod...?
@Siegfried bei mir läuft der Motor direkt nachm Starten sehr unrund. Also schließe ich ein Defekt am Aktivkohlefilter aus zumal ich eben auch nachgeschaut habe und dort schon mal eine Reparatur an einem Schlauch festgestellt habe.
Ich danke nochmal allen die mir Ihre Ideen mitgeteilt und Hilfestellung gegeben haben. Echt cool das noch so viel leute aktiv sind.??
Grüße Buğra
JE BJ. 2002 2.0 16V weiß (Zylinderkopfdichtung defekt) bei ca. +200 tkm
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Tach,
aha, also doch die ZKD. Kompression auf 3 und 4 schwächelt, und wo geht die hin? Entweder über die ZKD in den Wasserkreislauf, dann würde es im Ausgleichbehälter etwas blubbern, Ölschleim und COzwei auftreten (davon wurde nichts berichtet) oder der Druck wandert in den Ölkreislauf. Dort entsteht nun ein stärkerer Überdruck der einen übermäßigen Ölnebel entstehen läßt. Der Ölnebel überfordert den Ölabscheider (oben am Motor knapp unter der Ansaugbrücke) , überwindet diesen, wird vom Motor angesaugt. Ein Teil setzt sich an den Wänden der Ansaugbrücke ab. Eine schwarze Öl-Beschichtung entsteht nun in den Ansaugkanälen (darüber hattest Du berichtet).
Anfangs läuft der Motor unruhig, sagtest Du. Vielleicht weil die Kerzen 3 u.4 verölt sind. Die müssten bei Sichtkontrolle entsprechend schwarz sein. Oder er läuft unruhig, weil die Hydros verschlissen sind. Das ist bei meinem 2.0 16V der Fall: schon nach ca. 10 Tagen Standzeit und nach dem Starten schüttelt sich der Motor für ca. 1 Minute. Die Hydrostößel bauen dann gemächlich wieder ihren Arbeitsdruck auf, und der Motor läuft rund als ob nie was gewesen wäre.
Zylinder-Kopf abmachen und Dichtung wechseln hatte ich in Kurzform beschrieben und Du hieltest es für machbar. Wenn aber ein Auslaßventil dazukommt, muss Du alle 8 tauschen. Dafür wird ein Sonderwerkzeug fällig um die Ventilfedern runterzudrücken. Dann mit einem kleinen Magneten die winzigen Keile/Kegelhälften oben am Ventilschaft abfischen.
Für´s Ventile einschleifen gibbet bei YT entsprechende Tutorials. Ist keine Raketenwissenschaft, schont den Geldbeutel und verlängert, je nach Arbeitsqualität, die Nutzungsdauer der Motoren um einige Jahre.
Interessant fand ich bei meinem F4R 700, daß an den Zylinderwänden und bei knapp 200tkm noch sehr deutliche Honschleifen zu sehen waren. Das hat mir imponiert. Ein guter Motor! Jetzt hat er 300tkm und läuft wien Uhrwerk ; - ) (ok, bis auf das Thema Hydros)
Gruss
Siegfried
16.11.2025, 16:59 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.11.2025, 17:00 von yew5.)
(16.11.2025, 14:29)immersachtemann schrieb: Das ist bei meinem 2.0 16V der Fall: schon nach ca. 10 Tagen Standzeit und nach dem Starten schüttelt sich der Motor für ca. 1 Minute.
Hi Siegfried
das kann schon an den Hydrostößeln liegen, aber dazu ein paar Fragen
- wann war bei dir der letzte Ölwechsel?
- welche Ölsorte verwendest du?
Schütteln nach dem Start kann auch was anderes sein ....
Anhand des Signals vom Kurbelwellensensor findet Einspritzung und Zündung am 1. Zylinder statt.
Wenn jetzt das MSG aber nicht Zylinder 1, sondern Zylinder 4 als Bezugsmarke setzt, schüttelt sich auch der Motor.
Der Klopfsensor registriert dieses und korrigiert dann auf Zylinder 1
ZÜNDANLAGE Besonderheiten der sequentiellen Einspritzung
ÜBERSICHT Der Motor F4R ist mit einer sequentiellen Einspritzanlage ausgestattet.
Bei normaler Betriebsweise erfolgt die Kraftstoffeinspritzung zylinderweise, wenn sich die Zylinder am Anfang der Einlaßphase befinden.
Hierzu ist es erforderlich, daß:
- die Einspritzventile unabhängig voneinander durch das Steuergerät (Einspritzventil Nr. 1, Schwungrad-
seite) gesteuert werden,
- das Steuergerät erkennt, welcher Zylinder sich in der Einlaßphase befindet.
Um den Zylinder in der Einlaßphase zu erkennen, benutzt das Steuergerät einen einzelnen Sensor, den Sensor für den OT-Punkt (und die Motordrehzahl), der anzeigen kann:
- Zylinder 1 und 4 am OT-Punkt,
- Zylinder 2 und 3 am OT-Punkt.
Um festzulegen, an welchem der Zylinder einzuspritzen ist, verfügt das Steuergerät über zwei Vorgehens- weisen:
- Bei jedem Stillstand des Motors wird gespeichert, welches Einspritzventil angesteuert wird. Bei jedem er-
neuten Anlassen des Motors erfolgt die Einspritzung an diesem Bezugszylinder.
- Ist der Bezugszylinder nicht korrekt, führt das Steuergerät einen Softwaretest durch.
Beim Ausschalten der Zündung wird der Schrittmotor zur Leerlaufregulierung mindestens 10 Sekunden lang weiter gesteuert, um eine systematische Speicherung des unteren Anschlags zu erhalten. Dieser Zeitraum wird "Neueinstellung" genannt.
Wird das Steuergerät ausgetauscht, ist ein Einlesen während einer Probefahrt von mindestens 25 Minuten bei normaler Funktionsweise sowie eine erneute Einstellung des Schrittmotors zur Leerlaufregulierung erforderlich.
Kurze Zusammenfassung:
• Erkennung der Bezugsmarke über OT-Sensor oder Daten aus dem Speicher (welches Einspritzventil zuletzt angesteuert wurde
• Korrektur ggf. über den Klopfsensor (steht aber nicht hier im Dokument)
Gruß Rainer
Opel C Kadett 1.2 S - Opel Ascona B 1.9 S - 2x Opel Ascona B 2.0 E - Peugeot 405 Kombi 1,6 S - seit 08/2003 Espace 3 RXE 2.0/16V - seit 05/2019 KADJAR Crossborder ENERGY TCe 165 Bose Edition
Hallo Rainer ,
Ölwechsel mit Filter ca. alle 8tkm, also 1mal jährlich. Liqui-Moly oder Castrol, also was gerade greifbar ist.
Viscosität müsste ich mal nachsehen, halte mich aber an die Röno Vorgabe. Ölverbrauch bedeutungslos. Kühlmittelverbrauch seit der Sache mit dem Kopf ab - null.
Mein JE dankt es mir also mit treuem Dienst und wenig Ölablagerungen im Ventilraum. Dank LPG seit 2018 ist das Altöl sogar eher hellbraun.
OT-Geber hatte ich vorletzten Sommer erneuert. Das war ein Erlebnis für sich. Ich stand an einer Ampel in der Pole Position. In der Nähe war gerade Schichtwechsel bei einem Riesenbetrieb mit ca 1000 Mitarbeitern, mit nun entsprechendem Stalldrang und nicht gerade in Volksfeststimmung. Mein Motor schnurrte im Leerlauf auf LPG-Betrieb wie´n Kätzchen. Kaum wird´s grün, ging der Motor aus, einfach so. Starten unmöglich. Manuell auf Benzin geschaltet, Orgel,Orgel,Orgel - nix. Gleich hinter mir in den ersten zwei Autos, saßen jeweils Frauen am Steuer. Die haben meinen flehenden Blick aufgefangen, sind ausgestiegen und halfen mir den JE beim nächsten Grün über die Ampel auf den breiten Bürgersteig zu schieben. Frauenpower!!
Dort etwa 20 Minuten lang alles gecheckt was ging, nix gefunden. Reingesetzt, gestartet - lief wieder. Zwei drei Tage später wieder mit warmem Motor starten wollen - nix. Den üblichen Verdächtigen (OT-Geber) erneuert und alles gut. Kurz danach Probefahrt nach Spanien und zurück mit 4 Erwachsenen plus Gepäck gemacht und null problemas, wie der Spanier sagt.
Auf den Wagen lasse ich nix kommen. War nicht immer so ; - )
Einige Hydros waren damals beim großen Eingriff nicht mehr so fit. Ein grober Test (in Öl gelegt und einige Male zusammengedrückt) ergab nichts gutes, weil die etwas, 1mm, nachgaben. Ich ging damals nicht davon aus, daß der Wagen so lange halten würde. Das rächt sich jetzt. Muss den Wagen halt öfter bewegen, dann bleiben die Hydos prall mit Öl gefüllt und der Motor zickt kein bisschen rum.