16.08.2026, 00:24
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.08.2026, 00:28 von (Albt) Raumschiffkapitän.)
(15.08.2026, 19:07)Hempi schrieb: Hi, hab keine Ahnung von Klima. Mir hatte nur der Mechaniker beim befüllen und leeren gesagt das die Klima in einem halben Jahr Schrott ist ohne Gas. Da sich dann Kondenswasser ansammelt und Rost produziert. Daran musste ich denken als du geschrieben hast, dass du mit Wasser spülen willst. Vielleicht gibts da was besseres.
@Hempi
waaas? keene Ahnung von der Glimaaa? - ich glaub`s geht los! leg die Fettbemme weg! -> und hier klickn!

so viel gibts da vom Prinzip her auch nicht zu wissen - die Feinheiten liegen in der Peripherie
und ne Klima die noch halbwegs dicht ist und ein Vakuum durch das Absaugen hat, sollte kaum Kondenswasser bilden - bei undichten ohne Vakuum sieht das natürlich anders aus
die Anlage besteht aus Aluminium, Gummi und Plastik - Düsenrohr in der Expansionsdüse ist aus Messing - im Kompressor dürfte sich vermutlich aber auch noch Stahl befinden (dieser wird dieses Mal aber durch einen Fabrikneuen getauscht und nicht durch einen überholten Originalen)
alle unedlen Metalle können aber natürlich "rosten"
das Wasser und der Sauerstoff müssen demzufolge schnellstmöglich wieder da raus, Wasser ist halt das günstigste Medium zum Massen-Spülen wegen der Feststoffe (siehe Bilder hier am Anfang von der Expansionsdüse), denke da werden schon ein paar Liter durchgehen, bis die Späne weg sind
sollte das mit dem geplanten Draht/Docht/Bremsenreiniger-Experiment gehen, könnte ich auf Wasser, für den groben Schmutz, verzichten und danach mit Isopropanol durchwischen - mache mir aber auch Gedanken über einen Plan B, falls Plan A nicht klappt (sind schon einige 90° Kurven dabei, die mich an Plan A zweifeln lassen - versucht wird es trotzdem)
mittels Vakuumpumpe und Wärme sollte da schon gut was gehen - beim ersten Befüllen wäre ich auch für ein Vakuum über Nacht und nicht nur die obligatorischen 30min, mangels passenden Anschlüssen wird mit meiner Pumpe nicht das Optimum bei rumkommen und stundenlang kann ich die auch nicht laufen lassen - die überhitzt irgendwann
weitere Schäden entstehen bei Nichtbetrieb auch an den Dichtungen, da das Klimamittel/Ölgemisch diese auch weich und geschmeidig hält - ist bei mir aber auch wurscht - baue mir ja ne neue Anlage

@Tom,
Argon aus dem Schutzgasschweißer wäre eine Möglichkeit...
Stopfen sollte ich mir selber anfertigen können - Polymerkleber, oder schneller und vermutlich besser: 2K Silikon (so zumindest der Plan dafür)
bei Unterdruck Manometer bin ich aber leider raus - für das Finale werde ich auf den Klimaservice angewiesen sein
für Isopropanol habe ich eine Quelle - muß nur noch den Umfang der "Durchflußmenge" zu mir checken

aber ich bin auch noch in der Planungsphase und spiele alles Mögliche gerade theoretisch durch
deshalb danke an euch zwei beide für das Brainstorming

nebenbei: mangels Klima nutze ich gerade viel das Schiebedach (zur Erinnerung: Klima = Lebenserhaltungssystem im Raumschiff - zumindest bei der aktuellen Wetterlage)
auf dem Maschinendeck habe ich die Meuterei aktuell ja niedergeschlagen - dafür probiert sie es jetzt in der Takelage - vorhin der Niet vom Umlenkgelenk des Windabweisers weggeflogen, so kann das Glasdach den jetzt nicht mehr nach unten drücken und weigert sich entsprechend zu schließen - Kreativ ist die Zicke, muß man ihr lassen

Gruß und mit den Wünschen zu einer geruhsamen Nacht

Michael
DAS GRAUEN HAT VIER RÄDER !
Grand JK0HD6317xxxx S115741 2.2dCi Produktion 05/2004 EZ08/2004
Ausstattung: Privilège (E3), Panoramadach, Klima Nr5, Standheizung Eberspächer Hydronic D5WS, AHK von Renno, Tempomat, kein Navi, kein DPF
ATM: G9T S 7421 bei 75000km (2007)
ATG: PK6 S006 B501159 aus einem Laguna II
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