27.08.2026, 10:50
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.08.2026, 10:57 von (Albt) Raumschiffkapitän.)
So, es ist vollbracht, der Tank ist leer und der Kerl voll Diesel - Prinzip funktioniert also, aber nicht optimal - Gründe aber schleierhaft, ich empfehle daher die Saugmethode von Dialogys
habe wohl etwas zu früh gegackert - die letzten Schwierigkeiten dürften dem Ende der Tankfüllung zu verdanken gewesen sein, logisch daß da Luftbeimengungen kommen und wenn man sich nen Tank aufbläst wird der rund und damit sinkt der Pegel im Tank - wäre jetzt so ein Erklärungsmodell, warum bei viel Druck wenig Diesel kommt - das bei vollem Tank trotzdem Luft kommt kann ich aber noch immer nicht erklären
wer sich trotzdem daran versuchen möchte - hier die versprochenen Bilder
für den Überdruck muß man natürlich den Tank verschließen, also einen Stopfen gebastelt - als Basis den ausgehärteten Rest Polymerkleber aus einer Kartusche genommen - Durchmesser etwa 42mm
Tanköffnung hat 36mm, daher das Ding in die Drehbank gespannt - jeder Dreher wird sagen "Gummi kann man nicht drehen" - man kann, zumindest für diese Zwecke ausreichend gut - für die Luftzufuhr in der Mitte ein 15mm Loch gebohrt - Holzbohrer geht in dem Gummikram ideal
Maß etwas über 36mm, so daß sich das Teil stramm in den Tankstutzen drücken ließ
leichte Verdickung ist gewollt, so hat der Plug an der Taille einen Sitz, durch den Druck dehnt es sich vorne aus und sitzt dann fest im Tankstutzen - das Prinzip des Minié-Geschosses
damit haben wir dann auch geklärt, was eine Musketenkugel aus dem amerikanischen Bürgerkrieg mit der Diva gemein hat
Schlauch durch - innen eine Tülle gesteckt, damit der Schlauch nicht rausrutscht und gleichzeitig den Plug im Tank auseinanderdrückt
fertige Konstruktion gibt ein modisches E-Auto Feeling
soweit die Theorie, in der Praxis aber nicht wirklich überzeugend - mehr als ein bescheidenes Rinnsal sollte man nicht erwarten
erhöht man den Druck kommt zwar ein ordentlicher Strahl, der besteht aber größtenteils aus Luft und haucht dem Schlauch ein Eigenleben ein, wie man an der Sauerei sieht, wenn er durch den Rückstoß der Druckluft aus dem Kanister flutscht
hinzu kommt das der Diesel dann anfängt zu vernebeln und die Dieseldämpfe habe ich jetzt nicht unbedingt gebraucht
daher ist ein Steuerung mittels Druckminderer angeraten - bestes Ergebnis hatte ich bei 0,5 bis 0,2 bar am Ende - Plug hielt aber auch 2,5 bar aus, ohne rauszuflutschen
Résumé:
es geht, aber es dauert...
Dialogys viel schlau, daher saugen nicht blasen...
Bier vor der Garage lief definitiv besser als der Diesel darin - wir hatten jedenfalls nen spaßigen Abend
und ich muß jetzt die Sauerei in den Griff bekommen
im Tank waren knapp 40 Liter, wovon sich wohl etwa 2 Liter im Umkreis verteilt haben - Dauer: ein paar Stunden, oder etwa einen halben Kasten Bier
Gruß
Michael
habe wohl etwas zu früh gegackert - die letzten Schwierigkeiten dürften dem Ende der Tankfüllung zu verdanken gewesen sein, logisch daß da Luftbeimengungen kommen und wenn man sich nen Tank aufbläst wird der rund und damit sinkt der Pegel im Tank - wäre jetzt so ein Erklärungsmodell, warum bei viel Druck wenig Diesel kommt - das bei vollem Tank trotzdem Luft kommt kann ich aber noch immer nicht erklären

wer sich trotzdem daran versuchen möchte - hier die versprochenen Bilder
für den Überdruck muß man natürlich den Tank verschließen, also einen Stopfen gebastelt - als Basis den ausgehärteten Rest Polymerkleber aus einer Kartusche genommen - Durchmesser etwa 42mm
Tanköffnung hat 36mm, daher das Ding in die Drehbank gespannt - jeder Dreher wird sagen "Gummi kann man nicht drehen" - man kann, zumindest für diese Zwecke ausreichend gut - für die Luftzufuhr in der Mitte ein 15mm Loch gebohrt - Holzbohrer geht in dem Gummikram ideal
Maß etwas über 36mm, so daß sich das Teil stramm in den Tankstutzen drücken ließ
leichte Verdickung ist gewollt, so hat der Plug an der Taille einen Sitz, durch den Druck dehnt es sich vorne aus und sitzt dann fest im Tankstutzen - das Prinzip des Minié-Geschosses
damit haben wir dann auch geklärt, was eine Musketenkugel aus dem amerikanischen Bürgerkrieg mit der Diva gemein hat

Schlauch durch - innen eine Tülle gesteckt, damit der Schlauch nicht rausrutscht und gleichzeitig den Plug im Tank auseinanderdrückt
fertige Konstruktion gibt ein modisches E-Auto Feeling
soweit die Theorie, in der Praxis aber nicht wirklich überzeugend - mehr als ein bescheidenes Rinnsal sollte man nicht erwarten
erhöht man den Druck kommt zwar ein ordentlicher Strahl, der besteht aber größtenteils aus Luft und haucht dem Schlauch ein Eigenleben ein, wie man an der Sauerei sieht, wenn er durch den Rückstoß der Druckluft aus dem Kanister flutscht
hinzu kommt das der Diesel dann anfängt zu vernebeln und die Dieseldämpfe habe ich jetzt nicht unbedingt gebraucht
daher ist ein Steuerung mittels Druckminderer angeraten - bestes Ergebnis hatte ich bei 0,5 bis 0,2 bar am Ende - Plug hielt aber auch 2,5 bar aus, ohne rauszuflutschen
Résumé:
es geht, aber es dauert...
Dialogys viel schlau, daher saugen nicht blasen...
Bier vor der Garage lief definitiv besser als der Diesel darin - wir hatten jedenfalls nen spaßigen Abend

und ich muß jetzt die Sauerei in den Griff bekommen

im Tank waren knapp 40 Liter, wovon sich wohl etwa 2 Liter im Umkreis verteilt haben - Dauer: ein paar Stunden, oder etwa einen halben Kasten Bier

Gruß

Michael
DAS GRAUEN HAT VIER RÄDER !
Grand JK0HD6317xxxx S115741 2.2dCi Produktion 05/2004 EZ08/2004
Ausstattung: Privilège (E3), Panoramadach, Klima Nr5, Standheizung Eberspächer Hydronic D5WS, AHK von Renno, Tempomat, kein Navi, kein DPF
ATM: G9T S 7421 bei 75000km (2007)
ATG: PK6 S006 B501159 aus einem Laguna II
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