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Erfahrungsbericht (Dienstleister) Lüftung stinkt - Diagnose vom Freundlichen fragwürdig!?
#1
Hallo!

Ich will euch folgendes schildern und mich würden eure Sichtweisen und Erfahrungen interessieren:

Die Innenraumbelüftung von meiner 2012er 2.0T Diva hat vor wenigen Wochen angefangen, dass einer der Motoren (also die Hälfte von diesem 2-in-1 Motor halt) sporadisch auf voller Leistung hängen geblieben ist. Es ließ sich prinzipiell regeln, weil der andere Motor noch brav den Eingaben gefolgt ist. Auch, wenn ich die Lüftung per Bedienteil komplett ausgeschaltet hab, lief das Gebläse weiter. Fehler in der OBD war DF104. Auch logisch, irgendwie. Wenn das Gebläse gerade hängengeblieben ist, zeigte die OBD den Fehler als vorhanden, ansonsten als gespeichert.
Dann hat es langsam angefangen, dass von der Lüftung her ein Geruch nach verbranntem Plastik in den Fahrgastraum gedrungen ist. Zuerst nur eher subtil, dann so über einige Tage hinweg immer intensiver. Am Verhalten des Gebläses hat sich nichts geändert. Der Geruch ist auch gleich nach Kaltstart da. Ich stellte fest, dass bei höchster Gebläsestufe der Gestank wenig bis gar nicht mehr wahrnehmbar ist, ebenso, wenn ich alles ganz auf kalt stelle per Klima-Bedienung.

Ich fuhr zum freundlichen meines Misstrauens...

Erste Diagnose: Der Gestank kommt nicht von der Lüftung, sondern aus dem Motorraum, weil da ist die Zylinderkopfdichtung undicht und es tropft Öl auf den Kat, wo das dann verbrennt. WTF?
OK, ja, kann schon sein, dass die ZK-Dichtung nicht mehr fit ist. Ich habe leichten Ölverbrauch, also so ~0,5l in einem Jahr festgestellt. Wär aber eher noch im Rahmen, würde ich sagen (Laufleistung ist übrigens ca. 110Tkm). Es kommt kein weißer Rauch ausm Auspuff, wenn der Motor warm ist. Im Ausgleisbehälter fürs Kühlmittel ist der Stand unter Minimum, allerdings hat auch in den 6 Jahren, die ich das Auto fahre, nie jemand auch nur einen Schluck nachgefüllt (Schande über mich...). Es ist kein Ölfilm auf dem Kühlmittel im Ausgleichsbehälter. Wenn ich meine Hand unter den Auspuff halte, bleibt sie staubtrocken.
Und vor Allem: Wenn ich bei gut warmgefahrenen Motor die Motorhaube aufmache, rieche ich überhaupt nix, außer halt dem typischen Alter-Motor-Geruch.
Warum sollte überhaupt die Lüftung Luft aus dem Motorraum ansaugen? Außerdem stinkt verbranntes Öl eben danach und nicht nach verbranntem Plastik...

Ich werde also eher noch intensiver drüber nachdenken, nach dieser Diagnose irgendwas am Motor schrauben zu lassen. Außer jemand von euch sagt: Hatte ich auch, ist genau das Problem, tu es!

Nach der ersten Diagnose habe ich noch darauf hingewiesen, dass ja aber beim Gebläse ein Fehler gespeichert ist. Daraufhin haben die doch auch noch den Deckel unten abgenommen und mal an allem gerochen. Beim Gebläsemotor haben sie dann auch einen Geruch festgestellt (eher "der riecht etwas", als "boah, der stinkt nach Plastik, alter!") und würden den also infolge tauschen.
Ich hab mir den Wagen nun vorübergehend wieder geholt. Auf eigene Gefahr, weil ja irgendwas abbrennen könnte. Gleich nach dem Abholen lief das Gebläse mal überhaupt nicht und ich hab wieder umgedreht und bin zu denen gefahren. War nur mehr der Chef da, er hat aber dann den Deckel nochmal abgeschraubt und festgestellt, dass der Stecker vom Gebläsemotor abgegangen war. WTF Nr. 2!? Ich bin in solchen Situationen dann immer sehr freundlich, ruhig, respektvoll, aber: Das kanns ja doch nicht sein, oder? Er hat mich dann auch noch mal in die Richtung vom Motor riechen lassen, als der Deckel so halb runter war. Ja, roch schon ein wenig, aber im Auto war es schlimmer.
Kurios ist, dass es mir nun, nachdem das alles passiert ist, so vorkommt, als wäre der Geruch weniger geworden...

Jedenfalls habe ich nicht den Eindruck, dass das viel nachgedacht wird, bei der Diagnose. Auf meine Hinweise, dass es nicht riecht, wenn ich auf kalt stelle, obwohl dann ja auch das Gebläse läuft, wurde gar nicht eingegangen, z.B.

Ach ja, noch ein Hinweis: Im Herbst letztes Jahr wurde einer der Gebläse-Regler ausgetauscht, weil ein Motor zu wenig Leistung gebracht hat. Getauscht wurde der durch einen, den ich selbst aufbereitet habe, indem ich die defekten FETs ausgetauscht habe. Hab die gleiche Type verwendet und auch schön wieder mit Wärmeleitpaste mitm Kühlkörper verbunden und so. Danach hat alles wunderbar funktioniert! Meinen Freundlichen hab ich auch drauf hingewiesen, dass da was getauscht wurde, aber auch das scheint er eher weniger wahrgenommen zu haben.

So viel also dazu. Ob ich in der Werkstatt jetzt irgendwas davon machen lasse, werde ich mir gut überlegen. Folgendes würde mich interessieren:
* Was ist eure Meinung zur Vorgehensweise meiner Werkstatt? Macht man das so?
* Kennt jemand das Problem, das ich beschreibe und hat mehr Infos zu Ursachen und Behebung?
* Wegen der ZK-Dichtung: Gibt's noch irgendwelche Tipps. wie ich selber auch noch die Diagnose verifizieren kann und wie heikel seht ihr es, mit einer ZK-Dichtung zu fahren, die etwas ölt, aber wahrscheinlich noch keine Brücke zum Kühlkreislauf geschlagen hat?

Alles sachdienliche ist herzlich willkommen!

Grüße,
Leo
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#2
Hallo Leo,

schon etwas befremdlich, die Diagnose

was möglich sein kann: die Kohlen vom Motor hängen, werden nicht mehr richtig angepreßt und feuern entsprechend, kann unnötig Hitze erzeugen, bzw stinkt das dann auch nach Ozon
würde auch erklären warum er mal läuft mal nicht

das das Gebläse aber trotz Abschaltung noch weiterlief, kann man damit nicht erklären - da würde ich auf die zugehörige Steuerung tippen, also Regler, Bedienteil, Klimasteuergerät und wenn vorhanden Standheizung, bzw. die Kabel und Stecker dazu (Wackelkontakte und Kabelbrüche erzeugen Engpässe, wo wiederum dann Hitze entsteht)

Kopfdichtung kann Wasser- und/oder Ölverlust erzeugen, muß es aber nicht - je nachdem wie und wo sie undicht ist
deiner Beschreibung nach vermute ich eher nicht

aber was des Öfteren durchgeht, ist die Ventildeckeldichtung - Bremsenreiniger, Druckluft, Spiegel und schauen, wo es herkommt


Gruß Smile

Michael


DAS GRAUEN HAT VIER RÄDER !

Grand JK0HD6317xxxx S115741 2.2dCi Produktion 05/2004 EZ08/2004 
Ausstattung: Privilège (E3), Panoramadach, Klima Nr5, Standheizung Eberspächer Hydronic D5WS, AHK, Tempomat, kein Navi

ATM: G9T S 7421 bei 75000km (2007)
ATG: PK6 S006  B501159 aus einem Laguna II

einer von noch 490 - Stand 2023
einer von noch 383 - Stand 2024
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#3
Haben die späten 2.0t eine elektrische Luftbeiheizung mit an Bord? Erkennbar an einer weissen verschraubten sicherung am pluspol der Batterie mit 175 drauf. 
Df104 sagt mir ohne Erläuterung erst einmal nix. Aus der  Erinnerung war zumindest am Phase 2 der Leistungsteil der Gebläsemotorsteuerung nicht diagnostizierbar. 
Wenn besagte Sicherung vorhanden und es tritt der Geruch bei kalter Witterung in der Warmlaufphase auf, könnte es in die Richtung gehen. 
Testweise die weiße Sicherung herausnehmen und auf Frostnächte hoffen. 

Was von Werkstätten in Elektrikfragen zu halten ist, darauf wurde in deinen Fäden nicht nur einmal hingewiesen. 
Das gros ist mit kausaler ursachenergrpndung sowie Besonderheiten elektronischer Bauelemente schlicht überfordert. Klar, ist auch nicht Bestandteil einer Mechanikerausbildung. Schon gar nicht löten in Steuergeräten. Oder Lüftermotoren überholen. Das wird einfach wegen des Zeitaufwandes zu teuer, daher wird getauscht. 
Schon aus Gewährleistungsgründen. Sind dann die Teile nicht mehr beschaffbar, ist aus die Maus. 
Und das ist beim JK immer häufiger der Fall. 

Ansonsten in Eigenregie alle Stecker und Kabel der Elektromotoren checken. Leistungsregler ausbauen, Gebläse ausbauen. Prüfen, ob leichtäufig und radial kein Spiel (anstreifen, damit schwergängig) vorhanden. Unwuchterzeugende Staubablagerungen im lüfterrad entfernen.
 Bebilderte Instandsetzungsanleitung gibt es im Forum. 
Edith meint, das doch etwas diagnostiziert kann. Schau einmal hier bei den französischen Mitstreitern, könnte zutreffen.

Werkstätten haben allgemein keine grosse Lust an Renoalteisen. Auch nicht die Markenwerkstatt.

Der Motorstecker fällt nicht von alleine ab, der wurde schlicht nicht aufgesteckt. Ich wüsste, wohin ich nicht mehr gehen würde

Wegen der hohen Stundensätze und viel Zeitaufwand werden Werkstattarbeiten, die über das reine Teiletauschen ohne kausale Ursachenergründung hinausgehen schnell teurer als der Restwert.
Freunde dich damit an, jetzt und zukünfitg alle Instandsetzungen selbst zu erledigen oder sich von der Diva zu trennen. 
-- 
Tom
Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen

seit 07/2024 2003er Seat Toledo 1M 77 kW
seit 08/2023 2006er Citroën C2 J HFX 44 kW
seit 05/2023 2013er Mazda CX-5 2.2D AWD 127 kW
seit 11/2022 2015er Smart forfour passion 66 kW
05/2015 bis 07/2023 2004er Premacy 2.0 Sportive, 96 kW
seit 07/2010 2000er Knaus Cheers 1500 kg zGG 0 kW
04/2009 bis 05/2023 2006er Renault Grand Espace Dynamique 2.0 dCi 110 kW JK04D6
08/2007 bis 05/2015 2000er 626GF 1.9, 74 kW
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#4
Moin,
dazu bleibt noch anzumerken, dass dir das bei anderen Fabrikaten (Automobilmarken) ebenso widerfahren wird.
Hier ist der fRh leider kein Einzelfall.
Regelmäßig werden nur noch (teilweise auf Verdacht) Teile getauscht.
Wenn man dann solch einen Youngtimer/Klassiker sein Eigen nennt,
bleibt regelmäßig selbst Hand anlegen und ein gutes Forum.
Besten Gruß Helmut
JK 25th Grande 2,0tdi 173 PS  -> VF1 JK03D6 4219****
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#5
Moin
Das klingt nach teurer Werkstatt. Teuer weil die z.B. einfach mal eine ZK Dichtung wechseln wollen weil ein bisschen Öl rausleckt. 
Teuer weil die vergessen einen simplen Stecker wieder aufzustecken. 

Nur mal Interesse halber: Was haben die dir inzwischen berechnet ohne dass auch nur ein Hauch einer Verbesserung eingetreten ist? 
Was rufen die auf wenn sie das "reparieren" würden was sie alles meinen?

Mein Tipp: Prüfe das Kühlwasser auf CO2 (You Tube Video "Wie man eine Zylinderkopfdichtung überprüft") Sollte diese durchblasen ist das nicht gut und vermutlich wirst du mit einer neuen ZKD nur kurzzeitig Abhilfe schaffen. 
Meine Vermutung: Die ist noch OK und der Ölverbrauch von einem halben Liter in einem Jahr ist hinnehmbar bzw wahrscheinlich sogar absolut OK.
Wenn das geklärt ist:
Besorge Dir einen neuen Lüfter (gar nicht so einfach) und wechsle den selbst.
Wenn Du es vermeiden möchtest Geld aus dem Fenster zu werfen schraube so viel wie möglich selbst und minimiere die Besuche bei zweifelhaften Werkstätten
Hinweis: Wenn ich Reparatur so gemacht habe, dann ist das meine persönliche Sache - ich übernehme keinerlei Haftung wenn ein anderer das auch so macht.

Allzeit gute Fahrt und beste Grüße
Hardy
GJK 2.0 DCI Handschalter aus 2007 mit über 440tKM
JK03 -- 2.0 dci—M9R-760 -- 173 PS Diesel -- 3333-AJX
Gearbox type and suffix PK4005
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#6
Danke für eure Antworten!

Ich hab mit der Werkstatt heute mal abgerechnet. Für die - abgebrochene - Pickerl-Überprüfung (TÜV in Österreich) und das Aus- und Einbauen vom Gebläse haben die mir halt die Arbeitszeit verrechnet. Darüber zu streiten hat wohl wenig Sinn. Aber das mit dem Gebläse bekomme ich definitiv selber irgendwie hin und die "du musst die ZKD tauschen, weil sonst deine Karre abbrennt" Horrorgeschichte nehme so einfach mal nicht hin. Er hat heute selber gesagt, dass der Ölverlust ja kein Problem wär, aber wegen Brandgefahr, weils aufn Krümmer tropft... Insgesamt hätte er gemeint, fürs Gebläse und die ZKD so ca. 3000 Euro in die Richtung, wenn der Zylinderkopf selbst in Ordnung ist. Die Kosten sind halt das eine. Erfahrungsgemäß werden die alten Maschinen dann auch insgesamt eher nicht besser davon, wenn man sie auseinandernimmt und wieder zusammenschraubt...

Selber schrauben wäre gar nicht so das Problem, da hab ich schon einiges an Erfahrung. Das scheitert eher daran, dass ich keine Grube oder Hebebühne verfügbar hab, bisher. Da bin ich auf der Suche, ob es in der Nähe was gibt. Und Zeitmangel ist halt auch immer so ein Thema, aber die muss ich mir halt irgendwie nehmen, wenn ich das Auto weiter fahren will (ja, will ich!). ZKD hab ich tatsächlich auch schon mal gemacht, das war aber ein Renault 5, da ging das alles noch etwas leichter Wink

Jedenfalls werde ich die nächsten Tage mal den Filterkasten und die Motorabdeckung ausbauen und schauen, ob ich die Sache mit dem Ölverlust irgendwie optisch verifizieren kann. Das mit der Diagnose mittels Kühlflüssigkeit such ich mir mal raus, danke für den Hinweis.

Grüße,
Leo
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#7
Öhm:

Um welchen JK handelt es sich genau? "2012er 2.0T" ist etwas dürftig.
Gerne darfst du deine Signatur pflegen. Unz zwar mit dem, was bekannt ist . Wie z.B. die 6 Ziffern, welche nach VF der Fahrzeug-Identifizierungsnummer folgen.
JK1D möglicherweise?

Das in der Signatur eingegebene fügt sich dann jedem Beitrag von dir "von selbst" unten mit an. Auch bei bereits geschriebenen.

Hat dein 2012er 2.0T eine elektische Luftheizung? 
In den frühen Phasen hatten das Diesel. Benziner nur in Polarregionausführungen.
Mangels verfolgen der späteren Pasen als die zweite könnte später das "Feature" aus Emissionsgründen in der Warmlaufphase zum Standard geworden sein.

Wie hoch ist denn der Ölverbrauch auf die gefahrenen Kilometer?
0,5 Liter im halben Jahr sagt nix aus, wenn in der Zeit nur 500 km gefahren werden.

Bevor groß herumgemacht wird: Sind aussen am Motor Ölrinnsale oder Tropfen zu sehen?
Die einmal abwischen, dann Probefahrt.

Ansonsten erst einmal die vorhanden Öl-Dreckkrusten entfernen, trockenen. 
Warmfahren, 
Sichtprüfen, wo neue Rinnsale entstehen.

Wenn nix zu sehen, Talkumpuder (aus dem Drogeriemarkt: klassisches Pflegemittel bei wunden Stellen) aufbringen. Das entlarvt zuverlässig undichte Stellen.

Möglicherweise ist es "nur" der Ventildeckel?

Der ist mit einem Dichtmittel verschraubt.
[Bild: 00131850.png]

Zeige einmal Bilder von den vermuteten Undichtigkeiten.

Wenn etwas auf den Krümmer tropfen soll, geht das nur durch den Ventildeckel.

Undichte Zylinderkopfdichtung (ZKD) liegt darunter, das läuft dann dem Motorblock entlang und dann Richtung Ölwanne.
Wenn doch vermutet: Das ist eine weit größere Baustelle als der Ventildeckel.
Undichtigkeiten müssen auch nicht nur nach aussen gehen. 
Erst einmal Kühlwasser testen.

Bei defekten der Zylinderkopfdichtungen oder verzogenenen Zylinderkopf können Öl, Wasser und Abgase munter untereinander ausgetauscht werden.
Wenn es nach aussen dringt, ist das auch für jeden sofort erkennbar und eindeutig. 
Was jedoch intern kreuz und quer geht, sieht man nicht immer sofort.

Kennzeichen:
  • Blaurauch (wegen Katalysator eher nicht zu sehen) /Wasserdampf aus Auspuff auch wenn Motor und Auspuff schon warm.
  • Öl im Kühlwasser
  • Wasser im Öl (ist dann oft braun statt schwarz oder es bilden sich an kalten Stellen (Zylinderkopfdeckel, KurbelgehäuseEntlüftung honigfarbene Anhaftungen)

In das Kühlwasser eingedrücktes Abgas macht das Kühlwasser sauer. (Wasseraufsprudler machen nix anderes).
CO2-Tester sind in Wahrzeit pH-Tester und seit Jahrzehnten eingeführt. Kein Hexenwerk.

Schon komisch, das dies die Werkstatt nicht gemacht hat....

Auch das folgende bedarf keines großen Prüfaufwands: Befindet sich Öl im Kühlwasser? Ausdehnungsgefäss innen ölig und/oder schwimmender Ölfilm auf dem Wasserspiegel?

Zum wechseln der Zylinderkopfdichtung braucht es eigentlich weder Hebebühne noch Grube. Allerdings "etwas" Zeit und Sorgfalt. Das Material ist gar nicht so teuer. Teuer ist die nötige Arbeitszeit in Werkstätten für die Montagetätigkeiten der Anbauteile .
Wichtig ist das metallische blank machen beider Kontaktflächen und die Ebenheit. 

Verschliessen aller Öffnungen. Einlegen/einkleben von Tüchern in den Zylindern mit untenliegenden Kolben (werden die beiden mittleren sein)

Verzogenes sollte geplant werden. Geht jedoch nicht grenzenlos.

Also bei der Reinigung der Oberflächen sich die nötige Geduld, Zeit & Musse nehmen. 
Muss und wird auch nicht an einem Abend oder Wochenende fertig werden.
Wenn von Hand: Handelsübliches Schleifvlies verwenden. Praktisch: Es bindet das abgetragene. Backofenreiniger als helfende Unterstützung (das hilft nicht so viel ohne mechanische Mithilfe) macht auch einen guten Job.

Und natürlich immer NEUE Dehnschrauben verwenden. 
Bei der Gelegenkeit auch die Nockenwellen-Wellendichtringe und Ventilschaftdichtungen erneuern. Ventilsitze einschleifen. Zahnriemen mit Umlenk- und Spannrolle oder Steuerkette mit Spannschienen, Wasserpumpe erneuern.

Der erste Probelauf kann zunächst mit (abgekochten) ordinäen Leitungswasser geschehen. 
Wenn alles dicht & ok, ablassen und neues Glaceol RX Typ D (etwa 7 Liter) auffüllen.

--
Tom
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