Meine aktuellen Erfahrungen zu den Bremsen (JK 2011 2,0 dci 150):
Nach dem Kauf gab es vor Allem auf der Autobahn leichte Quietschgeräusche beim leichten Bremsen, die bei mehr Druck auf dem Pedal verschwanden. Wobei das Fehlerbild jeden Tag etwas anders war. Beläge und Scheiben waren relativ neu.
Nach 2000 km wurde es dann dramatisch, aus dem Quietschen wurde ein metallisches schaben. Ein kurzer Blick auf die Situation ergab hinten rechts folgendes Bild:
Auweiakaka 
Aufgrund Radlager und notwendigen Anzugsmomenten hab' ich mir den Austausch nicht selbst zugetraut, also BMW (BringMichWerkstatt). Natürlich war der innere Belag nicht mit den 3 Klemmen in die Nut des Kolbens eingehängt, auch schienen die Beläge eher von der billigen Sorte zu sein - kein Antiquietschpad, keine Abschrägung der Anlaufkanten.
Die vorderen Beläge (da kann man bei der Montage bis auf die äußere Drahtklammer wenig falsch machen) habe ich selbst getauscht gegen Beläge von Brembo. Auch hier hatten die alten keine rückseitigen Pads, keine Abschrägungen, die Führungen waren eher verdreckt/rostig und von Bremspaste oder ähnlichen Schmiermitteln keine Spur. Tausch war eher einfach, selbst ohne spezielles Werkzeug, um die Kolben zurückzudrücken. 2 Klemmzwingen, links und rechts am Kolben angesetzt und gleichmäßig angezogen, um verkanten zu verhindern, haben den Job ganz gut gelöst.
Danach aber immer noch ein leichtes Quietschen nach ca. 20 km Autobahn (auf der Landstraße aber ruhig), welches beim bremsen leicht moduliert wurde. Also heute dann noch die Bremse/Beläge hinten links kontrolliert und Beläge getauscht. Auch hier waren die Klammern am inneren Belag nicht in die Nut am Kolben eingehängt, mich wundert, dass das überhaupt so halbwegs funktioniert hat.
Aushängen des Parkbrems-Seils war erfreulich problemlos. Das Rückstellen des Kolbens hat mir vorab mangels speziellem Werkzeug etwas Sorgen bereitet, was aber unnötig war: Mit einer Seegering-Zange und die Bohrungen im Kolben gegriffen, etwas Druck und drehen nach links ging der Kolben problemlos in Grundposition. Die Sorge waren also unbegründet, der Wechsel war insgesamt eine ziemlich schnelle und entspannte Nummer. Die Kolben-Manschette wurde augenscheinlich durch die vorher falsche Montage nicht beschädigt - also Glück gehabt. Natürlich alles mit gründlicher Reinigung und etwas Bremsenpaste an allen Auflageflächen.
Beläge wechseln ist also vorne wie hinten eine recht einfache Angelegenheit, auch ohne Spezialwerkzeug.
Was ich nicht verstehe: Wie zum Teufel kommt jemand (und das scheint ja öfter vorzukommen) auf die Idee, die inneren hinteren Beläge nicht in die Kolben einzuhängen? Was denken sich die Leute, warum da jemand 3 Klammern auf die Rückseite des Belages draufgedengelt hat?
Nach dem Kauf gab es vor Allem auf der Autobahn leichte Quietschgeräusche beim leichten Bremsen, die bei mehr Druck auf dem Pedal verschwanden. Wobei das Fehlerbild jeden Tag etwas anders war. Beläge und Scheiben waren relativ neu.
Nach 2000 km wurde es dann dramatisch, aus dem Quietschen wurde ein metallisches schaben. Ein kurzer Blick auf die Situation ergab hinten rechts folgendes Bild:

Aufgrund Radlager und notwendigen Anzugsmomenten hab' ich mir den Austausch nicht selbst zugetraut, also BMW (BringMichWerkstatt). Natürlich war der innere Belag nicht mit den 3 Klemmen in die Nut des Kolbens eingehängt, auch schienen die Beläge eher von der billigen Sorte zu sein - kein Antiquietschpad, keine Abschrägung der Anlaufkanten.
Die vorderen Beläge (da kann man bei der Montage bis auf die äußere Drahtklammer wenig falsch machen) habe ich selbst getauscht gegen Beläge von Brembo. Auch hier hatten die alten keine rückseitigen Pads, keine Abschrägungen, die Führungen waren eher verdreckt/rostig und von Bremspaste oder ähnlichen Schmiermitteln keine Spur. Tausch war eher einfach, selbst ohne spezielles Werkzeug, um die Kolben zurückzudrücken. 2 Klemmzwingen, links und rechts am Kolben angesetzt und gleichmäßig angezogen, um verkanten zu verhindern, haben den Job ganz gut gelöst.
Danach aber immer noch ein leichtes Quietschen nach ca. 20 km Autobahn (auf der Landstraße aber ruhig), welches beim bremsen leicht moduliert wurde. Also heute dann noch die Bremse/Beläge hinten links kontrolliert und Beläge getauscht. Auch hier waren die Klammern am inneren Belag nicht in die Nut am Kolben eingehängt, mich wundert, dass das überhaupt so halbwegs funktioniert hat.
Aushängen des Parkbrems-Seils war erfreulich problemlos. Das Rückstellen des Kolbens hat mir vorab mangels speziellem Werkzeug etwas Sorgen bereitet, was aber unnötig war: Mit einer Seegering-Zange und die Bohrungen im Kolben gegriffen, etwas Druck und drehen nach links ging der Kolben problemlos in Grundposition. Die Sorge waren also unbegründet, der Wechsel war insgesamt eine ziemlich schnelle und entspannte Nummer. Die Kolben-Manschette wurde augenscheinlich durch die vorher falsche Montage nicht beschädigt - also Glück gehabt. Natürlich alles mit gründlicher Reinigung und etwas Bremsenpaste an allen Auflageflächen.
Beläge wechseln ist also vorne wie hinten eine recht einfache Angelegenheit, auch ohne Spezialwerkzeug.
Was ich nicht verstehe: Wie zum Teufel kommt jemand (und das scheint ja öfter vorzukommen) auf die Idee, die inneren hinteren Beläge nicht in die Kolben einzuhängen? Was denken sich die Leute, warum da jemand 3 Klammern auf die Rückseite des Belages draufgedengelt hat?
Grüße, Michael
Grand Espace IV/JK1K (Phase 3) 150 dci, Handschalter, Bj. 2011, VF1JK1JC6....., ca. 250.000 km (2/2026)
S804232 Grand 2.0 dci 110 kW PK4, E2 SAN913 ECONF TEHNK DRAP14 HARM05 TLESPA -CMY NLT5
Grand Espace IV/JK1K (Phase 3) 150 dci, Handschalter, Bj. 2011, VF1JK1JC6....., ca. 250.000 km (2/2026)
S804232 Grand 2.0 dci 110 kW PK4, E2 SAN913 ECONF TEHNK DRAP14 HARM05 TLESPA -CMY NLT5


