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Benzinmotor Update 1.2.0
#1
Servus Zusammen,

Ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen, mein Name ist Daniel, komme aus Bayern Region Rosenheim. Ich fahre seit 06/2024 einen Espace 6 Esprit Alpine und habe zur Zeit 33T km auf der Uhr. Ich war bis vor kurzem super zufrieden mit meinem Espace, im Sommer 5-5,5 L Verbrauch im Winter 5,8 - 6,3 L laut Spritmonitor App und dann kam das Softwareupdate…zur Info ich fahre immer mit erhöhtem Reifendruck (ca. 0,4 Bar über Werksangabe).

Ich habe festgestellt dass mein Espace seit dem Softwareupdate sehr gerne mit Bezinmotor fährt obwohl die Fahrbatterie komplett voll ist bzw. über halb ist und was soll ich sagen, es nervt mich tierisch und mein Verbrauch ist nun im Winter bei 7,2L.

Ich würde mich gerne mit euch Austauschen ob ihr seit dem Update auch ein solches Verhalten bei euren Autos festgestellt habt, ich finde im Internet leider keinerlei vernünftige Informationen zu dem Thema und bin langsam am verzweifeln.

Viele Grüße und schöne Weihnachten aus Bayern!

Daniel
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#2
Hallo Daniel,

willkommen im Forum!

Die Austral-Baureihen (Austral, Espace und Raphale) hatten ein großes Problem mit Kondenswasser im Motoröl und daher stark gestiegenen Motorölstand. Durch diverse Updates, mitunter mit dem Update Benzinmotor 1.2.0 wurde das einigermaßen bereinigt.

Ab einer bestimmten Temperatur bleibt der Benzinmotor durchgängig in Betrieb, um die Kühlwassertemperatur zu erhöhen und den Motor auf Betriebstemperatur zu bringen, damit viel weniger Kondenswasser ins Motoröl gelangt. Das hat zur Folge, dass der Treibstoffverbrauch steigt, was sich besonders im Kurzstreckenbetrieb negativ bemerkbar macht.

Zu viel Wasser im Motoröl bedeutet, dass der Schmierfilm abreissen kann und verursacht daher erhöhten Verschleiß im Motor oder gar einen kapitalen Motorschaden.

Recht schönen Feiertag!

Liebe Grüße aus Salzburg
Udo
RFC = Renault Espace V dCI 160 EDC Initial Paris in Cassio-Grau, Innenausstattung Nappa-Leder Maroon/Cameo-Grey, Innenharmonie Maroon Initial Paris, EZ 07/2015, normaler Tempomat, Sonderausstattung: Head-Up-Display, Reserverad, Comfort Paket (Rückfahrkamera und Parkassistent), Winterpaket (beheizte Frontscheibe, Sitzheizung auch hinten, Scheinwerferreinigungsanlage), Ladeschutzkante in Chrom. R-Link2 7.0.24.166
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#3
Hallo! 

Ich hatte im November 2025 das Update. Danach ist mir auch der erhöhte Verbrauch aufgefallen. War echt enttäuscht, weil in der Regel ein Update Verbesserungen bringen soll. 

@Udo: Danke für die schnelle Aufklärung. ?

VG
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#4
(27.12.2025, 19:56)alex_lipp! schrieb: War echt enttäuscht, weil in der Regel ein Update Verbesserungen bringen soll. 

Hi

.... was das Update ja auch tut .... nur nicht in dem Sinne, was du willst, bzw. erwartet hast

Ein erhöhter Spritverbrauch ist zwar ärgerlich, aber in Anbetracht für die Lebensdauer des Motors sinnvoll.


Meine Tochter hat noch einen Peugeot 207 .... 1,4 / 16 V .... und fährt fast ausschließlich Kurzstrecke, einfach 2,3 km und hier seh ich immer wieder beim Ölmeßstab oder oben am Öldeckel die weiß/bräunliche Schlonze (Emulsion von Kondenswasser und Öl).

Deswegen fahr ich dann auch immer wieder regelmäßig mit ihrem Auto in die Arbeit, sind ja einfach nur knapp 100 km.

Das Auto gemütlich bewegen (unter 3000 U/min) und zu Hause in der Garage dann immer den Öldeckel runter, so daß das Kondeswasser verdampfen kann. Schlimm im Winter, weil da bei ihr der Wagen nie auf Betriebstemperatur kommen würde.

Trotz allem, Ölwechsel allerspätestens bei 10000 km


Gruß Rainer
Opel C Kadett 1.2 S - Opel Ascona B 1.9 S - 2x Opel Ascona B 2.0 E - Peugeot 405 Kombi 1,6 S - seit 08/2003 Espace 3 RXE 2.0/16V - seit 05/2019 KADJAR Crossborder ENERGY TCe 165 Bose Edition
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#5
Moin,
das kommt mir von unserem Twingo bekannt vor. Immer weißgelber Schleim am Öldeckel und im Stutzen, teilweise musste man den 'freimachen', um Öl nachfüllen zu können.

Ölwechsel hat der Wagen alle paar Jahre bekommen, mit 22 Jahren musste er dann weichen. Meine Frau war seiner so überdrüssig, dass ich ihn nicht mehr abdichten durfte. Denn das Schlabbern mit Öl war letztlich das 'Aus', der Motor lief mit seinen gut 250.000 km noch immer wie Lottchen.

Man möchte es kaum glauben, aber das Wasser im Öl über so viele Jahre scheint keinen Schaden angerichtet zu haben.

Allerdings gab es im ganzen Ölkreislauf wohl auch maximal die beiden Sensoren, die auch die Alt-Espace haben: Ölstand und Öldruck. Die sind unempfindluch. Ich nehme mal an, dass in einem modernen Motor eine ganze Armada von Sensoren Dienst tut und möchte beispielsweise nicht wissen, wie so ein Sensor, der den Ölzustand misst (um eine fällige Wartung anzuzeigen) auf Wasser im Öl reagiert... schlägt er zu früh an? Oder zu spät? 
Für den Hersteller ist das ein unkalkulierbares Risiko - vielleicht ist das Update unter diesem Aspekt zubsehen...

Schöne Grüße
Uli

...der im Winter meist über 10 l/100km liegt... allerdings mit einer Motorkonstruktion aus den 70ern und über 300.000 km auf der Uhr.
-------------------------------------------------------
J637 (immer noch) for Alltag, J11 forever.
...und jetzt als Beiboot noch dazu: Megane 1 Cabrio 1.6 16V, Bj. 2000. Meine kleine Spanierin für die heißen Tage... Cool

Und überhaupt: Wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das. Man muss nicht jedes Jahr fragen...  Poaeh
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#6
Hallo zusammen!

Ich habe ein sehr ähnliches Problem, allerdings kann ich nicht sagen, ob es mit einem Update zusammenhängt.

Ich war bereits bei meinem Händler, hatte auch einen Termin, weil der Wagen nicht mal mehr im E-Modus gestartet ist und auch nicht zugeschaltet wurde, auch bei entsprechender Fahrweise nicht.
Als ich wieder vom Hof gefahren bin und ein kleines Stück Autobahn (fahre ich ansonsten selten), schaltete sich der E-Antrieb wieder zu.
Also wieder Termin abgesagt und gut 5-6 Wochen hat er hat im E-Modus gestartet und immer wieder gewechselt.
Seit gestern geht es wieder los, es startet direkt der Verbrenner und der E-Modus kommt gar nicht mehr.

Mein Händler war übrigens ratlos, dieses Problem ist anscheinend nicht bekannt.

Hat noch jemand "Erfahrungen" damit oder gar eine Lösung?
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#7
Hallo Marcus,

bei niedrigen Außentemperaturen läuft der Verbrenner kontinuierlich, bis dieser eine Mindest-Betriebstemperatur erreicht hat. 
Die Hybride haben ein Systemproblem, dass wegen dem nur „sporadischem“ Verbrennereinsatz dieser nicht ordentlich warm wird. So entsteht vor allem bei niedrigen Außentemperaturen Kondenswasser und durch Anfettung wegen Kondensationsverluste. Somit gelangt Kondenswasser und nicht verbrannter Treibstoff in das Motoröl. Das verdampft bei den niedrigen Temperaturen nicht. Der Motorölstand kann beträchtlich über das Maximum steigen. Motorschäden können die Folge sein.
Zusätzlich gibt es bei Erstmodelle bei der Kurbelgehäuseentlüftung einen flexiblen Schlauch, was zu Probleme führen kann. Der wurde mittlerweile gegen eine Ausführung aus Metall getauscht. Für Bestandsfahrzeuge gibt es eine Actis (Servicemaßnahme/Productverbesserung).

Das Update Benzinmotor hat den Sinn, Kondensate im Motoröl zu reduzieren und die Steuergeräte zu optimieren.

Liebe Grüße 
Udo
RFC = Renault Espace V dCI 160 EDC Initial Paris in Cassio-Grau, Innenausstattung Nappa-Leder Maroon/Cameo-Grey, Innenharmonie Maroon Initial Paris, EZ 07/2015, normaler Tempomat, Sonderausstattung: Head-Up-Display, Reserverad, Comfort Paket (Rückfahrkamera und Parkassistent), Winterpaket (beheizte Frontscheibe, Sitzheizung auch hinten, Scheinwerferreinigungsanlage), Ladeschutzkante in Chrom. R-Link2 7.0.24.166
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