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gelegentliche Motoraussetzer 2.2dCi
#51
(12.08.2026, 07:26)(Albt) Raumschiffkapitän schrieb: guten Morgen,

@Tom
dann habe ich das mit dem gasdicht falsch verstanden - denke an den entsprechenden Stellen übliche Wärmeleitpaste auftragen und einem Zusammenbau steht nichts im Wege
Gruß Smile

Michael
Öhm: Das reicht nicht. 
Richtig: Der weisse Kleber *kann* Wärmeleitfunktion haben. 

Jedoch: 
Bei den darüberliegenden POWERMOS-Halbleitern mit Durchlasswiderständen im Milliohmbereich und Anwendungsfall gar nicht nötig. 
Zum einen reine Schaltzustände, keine Frequenzen in kHz-Bereich oder darüber. 

Selbst zweistellige Ampere verursachen dann so gut wie keine Verlustleistung in einer Größe, die grossflächig abgeleitet werden müsste.
Zum selbst rechnen:  P= R x I², zu deutsch: Verlustleistung = Durchlasswiderstand des Halbleiters mal durchfliessende Stromstärke zum Quadrat, Beispiel: 0,001 Ohm x 25A² = 0,625 W

Der Kleber dient anderem:
  • Aufrechterhalten des beim Zusammenbau im Werk hergestellten Kontaktdrucks zwischen Leiterplattenkontakt und Deckel als Minuskontakt (Masse) und
  • abschirmen gegen oxidierend wirkendes wie z.B. Sauerstoff aus der Luft oder als chemisches Reaktionsprodukt.
Alu oder Weichlot als sich nur berührender elektrischer Kontaktwerkstoff ist längerfristig nun einmal Schaixxe. 

Spreche einmal deine säxxische Verwandschaft an, die überwiegenden Ü50er kennen das aus deren Bauten. 
Hätte es damals schon "Wago"-Klemmen gegeben (Federklemme, die nicht auf reine Pressung mit kurzen Klemmlängen sondern auf Feder- und Selbsthemmungseffekt beruhen), wären viele Schmorschäden gar nicht entstanden.
Es gab jedoch Kontaktfett, darin war nicht nur Fett sondern auch Korund als schleifendes Medium das sollte beim anziehen der pressenden Schraube die sich zwischen abisolieren und verschrauben gebildete Oxidschicht beseitigen. Erfunden zu DeDeEr-Zeiten in Dresden, Wago hat das quasi übernommen.

Nicht nur im Fernmeldebereich werden Leitungsverbindungen nicht selten mit fettgefüllten Kabelverbindern ausgeführt. 
Erdkabelmuffen werden vergossen.
-- 
Tom
Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen. Hilfreich?

seit 07/2024 2003er Seat Toledo 1M 77 kW
seit 08/2023 2006er Citroën C2 J HFX 44 kW
seit 05/2023 2013er Mazda CX-5 2.2D AWD 127 kW
seit 11/2022 2015er Smart forfour passion 66 kW
05/2015 bis 07/2023 2004er Premacy 2.0 Sportive, 96 kW
seit 07/2010 2000er Knaus Cheers 1500 kg zGG 0 kW
04/2009 bis 05/2023 2006er Renault Grand Espace Dynamique 2.0 dCi JK04D6
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#52
@Tom
wieder was gelernt - hatte ähnliche Überlegungen, mich aber für den trockenen Einbau der Crimps und Lötung der Kabel entschieden, da ich am MSG nicht mehr experimentieren wollte, als zwingend nötig




(11.08.2026, 09:54)Bandy schrieb: Nicht zu früh freuen Michael  Big Grin

Wenn´s das war freut es mich sehr für dich, aber ich würde erstmal etwas Zeit verstreichen lassen und schauen ob es das wirklich war.

Drücke Dir weiterhin die Daumen, glaube du bist mit deiner Phase1 doch der Hardcore Divenbezwinger  LachmichWeg

ich habe mich gefreut, weil ich es geschafft habe das alles neu zu verkabeln, ohne einen der 114 Pins an die falsche Stelle zu setzen - was nicht ganz unwahrscheinlich gewesen wäre - siehe Bilder
der Rest wird sich weisen - ist schließlich eine Diva

da stellen sich jetzt gleich die ethisch/moralischen Fragen: 
darf man einer Diva überhaupt alle Fehler nehmen?
ist das dann noch artgerechte Haltung?
ein Eingriff in die charakterliche Persönlichkeitsentfaltung?
wäre die Diva dann gar lobotomiert?
weil eine Diva ohne Fehler zickt ja nimmer und ist dann keine Diva mehr... 

Fragen über Fragen  ;o)

Divenbezwinger? wenn ich mit der Kiste fertig bin haben wir hier im Forum einen JK der Phase FÜNF !   Big Grin LachmichWeg  




so, jetzt kommt aber die Bilderflut und es wird wohl etwas umfangreicher werden - Popcorn, Chips und Bier zur Hand?
Nein? Husch!  Big Grin



im Bild Stecker C, der noch ausreichend Kabellänge hat, um ihn direkt im Motorraum zu crimpen
und nein, der weiße Lappen ist nicht das Leichentuch der Diva - eher ein OP-Tuch, ging dabei nicht zwingend um die Sauberkeit, sondern eine Sicherung gegen Werkzeugverlust
der Maschinenraum des Raumschiffs ist ein schwarzes Loch, was da reinfällt, taucht nie mehr auf...
keine Ahnung woran das liegt, vllt eine Antimaterieleitung undicht und es löst sich einfach auf?

das kleine schwarze Werkzeug, mit den Doppel-Pins soll angeblich 200€ netto gekostet haben!
habe noch immer meine Schwierigkeiten das zu glauben, aber um Streß mit geliehenem Werkzeug zu vermeiden, habe ich mir eine Art Hängematte in den Bereich gebastelt, damit da auch ja nichts schief läuft
einzige Aufschrift auf dem Teil ist "CP1.5"

   



zum Öffnen der Rastnasen gibt es nicht viel zu sagen - die einzelne Nadel ist für die kleinen Buchsen, die mit dem Doppelpin für die größeren runden Buchsen, auch wenn die Runden auch nur über eine Rastnase verfügen - diese kann man aber auch um 180° verdreht einstecken, daher machen 2 Pins schon Sinn
auffällig, wie bei allen folgenden Bildern ist der allgegenwärtige Glibber

   



hier noch eine Großaufnahme, da sieht man das jetzt richtig
die Öffnung der kleinen quadratischen Buchsen ist 0,63 mm

   



hier einer der A-Stecker
ist der aus der Leiche - habe den am Schreibtisch zerlegt, nachdem ich drei vergebliche Versuche unternommen hatte diesen Stecker auch im Motorraum zu crimpen...
habe auch nicht die richtige Crimpzange bekommen, die Backen waren nicht breit genug und so mußte ich manche Buchsen 2x crimpen, damit sie über die volle Länge platt waren, Kabel in die Crimpzange eingeklemmt und beschädigt, schrieb ich ja schon - man kürzt dann aber nicht nur ein Kabel, sondern alle - Hintergrund: für Bus-Leitungen (die Verdrillten) schreibt Dialogys eine maximale Längendifferenz von 0,5cm vor - so, welches war doch gleich das andere Kabel zu dem zu kürzenden?
theoretisch einfach, in der Praxis aber nicht so einfach zu definieren, also werden auch schon fertig gecrimpte Kabel wieder gekürzt - außerdem ist es unter den Platzverhältnissen für mich unmöglich gewesen zu sehen, wo die Rastnase sitzt und daher die Einbaulage im Steckergehäuse Glückssache - gibt nämlich noch einen Pferdefuß: den Schieber!
dieser ist eine stabile Sicherung gegen versehentliches Herausziehen der Buchsen, die Rastnase kann man mit Gewalt herausrupfen, gegen den Schieber geht das nicht

jetzt haben die runden Buchsen noch eine Besonderheit, sie haben eine Taille - heißt gegen die eine Richtung sind sie schmal, um 90° gedreht breit

jetzt hat man mühselig endlich sein Steckergehäuse bestückt, nur um festzustellen, daß die "Schublade" klemmt und der Schieber nicht ins Gehäuse will, weil eine Buchse versetzt eingesteckt wurde - na, welche ists?
die Rastnase ist nicht so einfach zu erkennen, da zusätzlich noch ähnliche Führungsnippel an der Buchse sind

irgendwann hatte ich die Schnauze voll und bin zu meinem ursprünglichen Plan zurück und habe mir Rep.Sätze zum Anlöten gebaut - hätte ich gleich so machen sollen!

   



hier der Kabelbaum vom Stecker B - der am umfangreichsten bestückte
ganz wichtig ist die blaue Montagehilfe - wenn man die Stecker abschneidet, sollte diese am Kabelbaum verbleiben, da man dort sonst keinerlei Zuordnung mehr hat (am Gehäuse sind die Koordinaten und auch das Ende vom Kabel) - also Kabel zwischen der Montagehilfe und dem Steckergehäuse kappen, die Kabel umbiegen, damit das Teil auch ja nicht vom Kabelstrang rutscht!

ansonsten: wenn man 5 braune und 4 rosa Kabel hat, kann man dann die Schaltpläne bemühen und vom entsprechenden Endpunkt aus durchmessen, welches rosane was ist - wers braucht...

ich hatte den Luxus von jeweils 2 blauen Montagehilfen, da ich die Stecker dank Leiche doppelt hatte - wer das nicht hat sollte sich so eine Steckhilfe vorab anfertigen und entsprechend codieren - Kunststoffplatte mit entsprechende Lochung würde wohl funktionieren - Pappe eher nicht, da es nicht ganz ohne Gezerre gehen wird und wehe das reißt aus

   


hier wieder der B-Stecker - nach dem neu Crimpen 
lose Kabelenden habe ich umgebogen, damit sie nicht aus der Montagehilfe rutschen können - was natürlich trotzdem irgendwann passiert, da die kleinen Buchsen auch durchpassen - knapp, aber sie gehen durch und an der Buchse wollte ich die Kabel natürlich nicht verbiegen Augeverdrehen - hinten wird später eh auf Länge geschnitten, da wäre ein Kabelbruch egal  
links der Stecker als Vorlage, rechts das Gehäuse aus dem der Rep-Satz entsteht

Glasfaserradierer deshalb, weil die Kabel leicht angelaufen waren - nicht dick oxidiert, aber schon dunkel - daher jedes Kabel vor dem Vercrimpen fein säuberlich mit der Glasfaser durchgebürstet...

die Splitter der Glasfasern wachsen übrigens so nach 2 Tagen wieder aus den Fingern - der Schmerz ist also nur anfangs zu spüren  Big Grin

   


hier stellte sich dann das erste Mal ein gewisses Erfolgserlebnis ein
fertige Stecker A+B

mir war da zwar eher nach einem Käse- oder Mettigel, als nach einem Kabeligel - aber man kann ja nicht alles haben - außerdem leben echte Raumfahrtpioniere auch nicht auf einem Ponnyhof und sind Entbehrungen entsprechend gewohnt

   



dann ging es ans Anlöten - Arbeitsplatz, nebst den Bedingungen im Überblick

Kabelstummel von Stecker A schon verzinnt - von B noch in Warteschleife und Stecker C fertig verpackt in Frischhaltefolie (wollte da keine Lötperlen oder sonstiges im Gehäuse riskieren, daher fertige Stecker sofort gesichert)

   


eine "3. Hand Halterung" ist bei dem Gefuddel unverzichtbar!
zumal ich die Litzen nicht verdreht habe, sondern stumpf aneinander gelötet habe - kein Platz für Verdrehungen...
die Klammer unter dem Stecker sollte das Umkippen des Gehäuses verhindern, wodurch die Schrumpfschläuche jedes Mal heruntergerutscht sind - und trotzdem ist irgendwann der Schrumpfschlauch nach dem Löten nicht da, wo man ihn braucht und man lötet dann wieder auf...
hier ist dann der Punkt, an dem man "freihändig" wird und sich echt konzentrieren muß - am Kabelbaum aus der Montagehilfe ziehen und an der 3. Hand anklemmen, vorher das Gegenstück vom Stecker auch schon in Position bringen

man sollte sich ein System dafür zurechtlegen - ich habe die dicken Kabel zum Schluß gemacht, da sie am störrischsten sind

   


hier dann der Stecker B und da wirds dann richtig nervig
anfangs geht das locker voran, aber je mehr Kabel man anlötet, um so größer wird die Eigendynamit der doch recht unflexiblen Kabel und es zieht und zerrt überall hin, nur nicht da wo man die beiden zu lötenden Kabel braucht und es wird zum Geduldsspiel die beiden Kabelenden mit der 3. Hand so aneinander zu bringen, daß sie sich beim Lötvorgang nicht verschieben - später kommt dann noch hinzu, daß es immer enger um die Lötstelle wird und man noch irgendwas dazwischenschieben muß, um sich Platz für die Lötspitze zu machen

im ersten Durchgang gleich 8-10 Kabel in einem Zug verlötet, aber dann kamen langsam die Ermüdungserscheinungen, körperlich (Rücken) und geistig (Konzentrationsprobleme - wehe man zieht das falsche Kabel aus der Montagehilfe), das ist dann der Punkt, an dem eine Pause fällig ist - zum Ende hin habe ich dann schon 2 Anläufe für ein Kabel gebraucht...

Spaß war das keiner! man muß absolut konzentriert und sauber arbeiten, sonst paßt in den späteren Arbeitsschritten was nicht - und sei es nur, daß die blöde Schublade klemmt, weil die Buchse vorne noch einen kleinen Grat hat, weil die Zange nicht auf voller Länge zugepackt hat (falsche Zange) - rede hier von 1/10 mm 

vllt ist das der Grund, warum KFZ-Elektrikerstunden höher verrechnet werden, als die der Mechaniker  Aetsch

   




soweit erst einmal der Bericht, über das was gut und das was weniger gut funktioniert hat - Bildergrenze für den Beitrag ist erreicht, es kommt dann aber noch was - das Sommerloch ist dieses Jahr tieeef - zum Vergießen der Stecker und ein kurzer Beitrag zum Verlegen und Stricken des Kabelbaums


Gruß Smile

Michael

und die Diva rennt - neue Bestzeit am Hausberg !   Jahh
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#53
kurzer Zwischenbericht, war gerade auf der Hausteststrecke der Autostrada und der Warpsprung lief reibungslos Smile

hinzus bis zur Autobahn Stadt/Landstraße, Verbrauch 5,4 - war aber auch ein Stück ein Bremsklotz dabei, der nur 70 gefahren ist
Autostrada bergauf gechillt gefahren 120-170, dann wieder Landstraße und Stadt - Schnitt jetzt bei 7,8

heimzus gleiche Strecke, aber jetzt wurde entkokt Big Grin - Gaspedal lag am Kiel, bei Warp 2,2 hat mich aber nen blöder VauWäh ausgebremst - bißchen was wäre sicher noch gegangen, aber für die erste Scheuche war das echt ok (hatte da auch schon Vmax von nur 180)

Verbrauch nach der Prügelorgie bei 9,1 - Gesamtstrecke etwa 90km

Verbrauchsangaben sind vom Bordcomputer und entsprechend einzuordnen
keine Fehler, kein Pieeeep - und auch keine Luft bisher in der Plasmaleitung zu sehen - kurzum, ich bin bisher sehr zufrieden

Raumschiff lief noch nie so gut  Jahh


Gruß Smile

Michael


später dann weiter mit den Bildern



DAS GRAUEN HAT VIER RÄDER !

Grand JK0HD6317xxxx S115741 2.2dCi Produktion 05/2004 EZ08/2004 
Ausstattung: Privilège (E3), Panoramadach, Klima Nr5, Standheizung Eberspächer Hydronic D5WS, AHK von Renno, Tempomat, kein Navi, kein DPF

ATM: G9T S 7421 bei 75000km (2007)
ATG: PK6 S006  B501159 aus einem Laguna II

einer von noch 490 - Stand 2023
einer von noch 383 - Stand 2024
einer von noch 298 - Stand 2025 
einer von noch 221 - Stand 2026
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#54
so, jetzt noch die restlichen Bilder zu den fehlenden Arbeitsschritten

Stecker hätte ich am liebsten offen gelassen, aber das MSG hängt so tief im Dreck, bzw unter der Batterie, deshalb dann die Stecker doch vergossen
habe mich für 2K Silikon entschieden, da das Zeug sehr widerstandsfähig ist und ich wollte nicht kleben, sondern nur dichten, ansonsten würde 1K Polymerkleber sicher auch gehen - hätte aber den Nachteil sehr zäh und nicht fließfähig zu sein, was die Gefahr von Lücken in der Dichtfläche erhöht - wenn Polymer, dann sollte man das vor dem Anlöten machen, weil im Maschinenraum ist die Qualitätskontrolle sehr bescheiden

ich hatte erst angelötet, um zu testen, ob ich auch alles richtig gemacht habe - daher erst nach dem Test die Stecker abgedichtet

2k Silikon deshalb, weil es im Gegensatz zu 1K Silikon keine Essigsäure enthält, nach dem Abbinden nicht ausgast und völlig neutral ist und somit die Steckverbindungen auch nicht angreift

hatte noch ein paar Restgebinde Abformsilikon - habe aber schon etwas länger nichts mehr mit dem Zeug gemacht - zumindest stand auf dem angefangenen Gebinde "April ´93"  LachmichWeg

also erst einmal einen Test, ob das überhaupt noch funktioniert und die Viskosität mußte ich auch einstellen, damit es mir nicht in die Steckverbindungen läuft


kleine Probe angesetzt

   

in der Ausbildung wurde uns eingebläut, daß das Anmachgefäß immer nur 1x zu verwenden ist, da es sonst die Vernetzung der nächsten Fuhre unkontrolliert macht
heißt dann, unter jedem Deckel ist ein neues Bier  Big Grin



Test an einem der Überschußstecker, ich habe beschlossen die Stecker obenherum abzudichten, also mit der Montagehilfe und nicht wie von Renno unten im Steckergehäuse
1. kommt der Depp, der da als nächster eventuell wieder ran muß, es leichter freigefummelt und
2. ist die Gefahr, daß die Kontakte unten im Gehäuse wieder volllaufen wesentlich geringer

   




nach dem Abbinden, sieht man schön, was nen Dreck da in so einem Stecker hängt, Viskosität hat gepaßt - nicht durchgelaufen, aber weit genug rein

   

   



nach der Probe kam dann die Kür - auf die 4 Rastnasen der Montagehilfe habe ich auch noch jeweils einen Tropfen gegeben, das dürfte so dichter sein als das Original, da ist zumindest das Kontaktspray am Silikon vorbeigelaufen

   

   



der Kabelbaum:

bleibt noch die Endmontage mit dem Kabelbaum
jeder cm der beim Löten zu wenig an Kabel da war, war jetzt natürlich zu viel zum Verlegen - Kabelstrang hat schon gehörig an Länge gewonnen - bis auf den C-Stecker, der ja nur gecrimpt und nicht gelötet wurde, man sieht, warum ich mich zunächst gegen den ursprünglichen Plan mit den neuen Steckern entschieden habe - kann man direkt im Maschinenraum crimpen, sieht das richtig gut aus

es war also von vornherein klar, daß es da zu Schwierigkeiten kommen wird - der Platz ist ohnehin schon sehr eng und das mehr an Kabeln wird zu Knicken und Scheuerstellen an den anderen Bauteilen führen, daher waren von mir Kabelhüllen vorgesehen

ich hatte aber leider nur noch dünne auf Halde liegen
erschwerend kam hinzu, daß die Lötstellen schon recht dick waren und ich mangels sauberer Endkontrolle, ein paar Lötspitzen auf der Lötstelle hatte, die sich eventuell durch die Schrumpfschläuche bohren könnten, daher kam nochmals Isolierband um die Schrumpfschläuche als Polster
damit waren die Kabelstränge dann endgültig zu dick für die vorhandenen Kabelhüllen 

C-Kabel ging super
A-Kabel ging auf 2 Stränge
aber beim B-Kabel war dann Schluß und ich entwendete der Leiche eine passende Hartplastikhülle

sah dann so aus: 

   


auf dem vorherigen Foto sieht man gleich, daß das so nicht passen wird - aber man kann ja tricksen und das MSG, dank der reichlich vorhandenen Verschraubungslöcher, einfach 1 Loch weiter nach hinten setzen  Big Grin
die Renno Hartplastikhülle an die scharfe Blechkante und die weicheren dünnen Hüllen außen herum

sah dann so aus:

   



blieb noch als letztes Hindernis der Batteriekasten - dieser fügte sich aber recht unspektakulär seinem Schicksal und machte wider erwarten keinen Ärger - die Kabelhüllen liegen zwar leicht an, aber haben keinen Druck und können arbeiten

der Schlitz ist übrigens für das Getriebesteuergerät, so man einen Automaten hat und nebenbei sieht man hier wie der Batterieentgasungsschlauch eigentlich verlegt gehört

   



wer sich für die flexible Kabelhülle interessiert, bekommt hier noch die Bezugsquelle, gibt es in verschiedenen Größen und nein, ich bekomme leider keine Prozente

   




damit wäre das Thema MSG-Stecker dann auch durch
was jetzt noch bleibt zum Fadentitel "Motoraussetzer" wäre die Dieselleitung, die ja wahrscheinlich Luft zieht - wobei ich sagen muß, trotz Vollgasfahrt kam da jetzt nix mehr...
ansonsten würde ich behaupten, daß ich aktuell die Oberhand im Maschinenraum habe  Big Grin
mit der Dieselleitung werde ich hier noch berichten - die anderen "Kleinigkeiten" bekommen dann einen eigenen Faden

Fazit: die Stecker am MSG haben die Diva zu eben dem gemacht - wäre interessant, wie die Stecker der späteren Phasen innen aussehen!


bleibt jetzt die Frage, was das Sommerloch noch bringt

vllt mache ich jetzt doch als nächstes den geplatzten Klimakompressor, oder vllt doch erst das Radio, das sich nicht mehr per Code entsperren läßt, weil der kleine Hebel am Lenkrad nur noch über ein paar funktionierende Knöpfe verfügt, oder den Wackelkontakt am Airbagsensor der B-Säule, oder den Bordcomputer, der sich ständig von alleine resettet, oder schlicht den längst überfälligen Ölwechsel, Einparkhilfe spinnt auch seit 9 Jahren, Glühsteuergerät und Höhensensor der Xenon ebenso und der Fahrersitz hat noch immer keine Sitzheizung, Lüfterklappen Beifahrer hatten auch noch ein Problem, aber Beifahrer hat ne Sitzheizung, der braucht keine andere Heizung  Aetsch
am rumpelnden und schüttelnden Fahrwerk wäre auch noch einiges zu tun - Koppelstangen wären da noch und die verstellte Spur und sicher noch paar Dinge, die mir gerade nicht einfallen wollen - etwa die häßliche Delle hinten rechts

langweilig wird mir jedenfalls nicht  LachmichWeg


Gruß und nen schönen Abend Smile

Michael



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#55
Respekt Michael  Cool

Sehr starke Leistung, vor allem das mit den Kabeln bedarf einer großen, unendlichen Geduld. Denke Du hast es Dir verdient als Divenbezwingerin benannt zu werden  LachmichWeg

Drücke Dir die Daumen das ganz laaaaaaange nichts mehr mit deiner Diva passiert und du vor Langeweile irgendwann in 5 Jahren mal freiwillig wieder dran rumschraubst. Ehrlich, irgendwann hat man einfach keine Lust mehr die Fehler zu suchen und zu schrauben, zumindest geht es mir so in den letzten 2 Jahren. 

Also weiterhin gute Fahrt.

Grüße 
Elias
Renault Espace 4, GJK, EZ 7/2007 mit jetzt über 334TKM, Verbrauch 7,52 l/100km
JK03 -- 2.0 dci—M9R-760 -- 173 PS Diesel -- 3333-AJX
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#56
Hallo Elias,

vielen dank für die Blumen - auch schön, wenn einem mal "gehuldigt" wird Wink
was ich da treibe hat aber weniger mit Reparatur zu tun, das geht schon eher in Richtung Restauration

fahre jetzt die Diva den 3. Tag - völlig anderes Fahrzeug, gut sie klappert, scheppert und knirscht wie eh und je, aber das Fahrverhalten ist jetzt wirklich entspannter - eigentlich sogar langweilig, jetzt muß ich nur noch hinbekommen, daß ich unseren Touran abziehen kann  Big Grin

Überholen, oder etwas knapp herausfahren hatte ich mich schon gar nicht mehr getraut, weil immer, wenns mal darauf ankam - pieeep

zieht jetzt in allen Bereichen und es fühlt sich irgendwie alles richtig an - vorher kam da erst was ab ca. 2.000 U/min, manchmal aber auch nicht - Raumschiff war völlig unberechenbar


mit der Diva wurde aber auch extrem Schindluder getrieben - der schlechte Ruf der Fahrzeuge ist nicht unerheblich den Haltern und den Fachwerkstätten geschuldet, die sich nicht mit den Besonderheiten befassen wollen

aber Kleinigkeiten wie instabile Vergußmasse in den Steckern müßte wirklich nicht sein - 1/100 Cent gespart und eine ganze Fahrzeugserie in Verruf gebracht...
mich würde nur echt schwer interessieren, ob das überhaupt bemerkt wurde und die Stecker in späteren Modellen verbessert wurden - der Bapp ist absolut tödlich, sobald er mit einer unsauberen Umgebung in Berührung kommt und in der Beziehung ging es meiner Diva bisher wirklich nicht gut

so haben wir uns schon kennengelernt:

   

da wurde am Schrottplatz unter freiem Himmel das Getriebe gewechselt


oder hier - stand so 3,5 Monate in Werkstattdreck und Sägespänen - kein Wunder, daß danach überhaupt nichts mehr funktionierte

   

so was kann man vllt mit einem Unimog, Lada oder Trabant machen, die wurden aber auch für solche Bedingungen konzipiert



Gruß Smile

Michael



DAS GRAUEN HAT VIER RÄDER !

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