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Möglicherweise ist nur die Kurbelgehäuseentlüftung verstopft?
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Tom
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Hallo zusammen,
sry, jetzt erst - mußte leider eine kleine Auszeit nehmen - Diva vor die Tür gestellt und dann erst mal paar Tage abgelegt
zur Sache:
Stopfen hat gehalten
war nur Kurzstrecke und Stadtverkehr, aber bergauf kurzfristig bis 4.000 U/min drehen lassen - Turbo sollte also ausreichend gepumpt haben
wie gesagt: nur kurze Strecke, Motor nicht richtig warm, keine Dauerlast
werde also noch härter testen müssen, um da was Belastbares zu finden
leider ist das mit der Ansaugbrücke bei diesem Motor alles andere als spaßig...
ca. 20 Schrauben, die in einer vorgegebenen Reihenfolge anzuziehen sind und das mit sehr geringen Anzugsmomenten - vorziehen mit 2Nm, nachziehen mit 12Nm (kann man also schon per Hand problemlos überziehen) Schrauben sind deshalb vorher mit Schraubensicherung einzusetzen - ob das damals alles so berücksichtigt wurde, weiß ich nicht und bezweifle das auch etwas
möglich wäre also auch, daß sich ein paar Schrauben wieder gelöst haben, oder die Brücke verspannt eingebaut wurde (muß deshalb ja nicht einmal zwingend gebrochen sein), Problembereich dürfte dann die innere Dichtung für die Einlaßkanäle sein
die äußere Dichtung war bisher unauffällig, sprich trocken - wie auch immer, jegliche Arbeiten in dem Bereich sind jedenfalls die Überlegung einer Verschrottung schon fast wert... alles hinter dem Venturi-Rohr befindet sich hinter der Motorhaubenöffnung, also unter dem Armaturenbrett - die hinteren Schrauben sind ohne Spiegel nicht zu finden, Einspritzurampen und Injektoren müssen ausgebaut werden - Dialogys gibt 3,3 Std an (ich vermute allerdings am ausgebauten Motor)
@Helmut - der Trick mit dem Talkuum funktioniert da leider nicht, da die undichte Stelle, wenn im Motor selber ist - da dürfte es eher was bringen den Ansaugbereich mit Rauch zu fluten, aber ohne Turbodruck wohl auch nicht aussagekräftig
@Tom - die Entlüftung besteht ja nur aus einem Schlauch und einem Ölabscheider - das da was verstopft? was soll da drinnenhängen  und wenn bin ich auch nicht weiter, da der Ölabscheider wohl die engste Stelle ist und in der Ansaugbrücke selber verbaut ist, zumindest geht da der Schlauch ab...
einfache Möglichkeit wäre vllt noch das Anzugsmoment der Schrauben der Ansaugbrücke zu testen (so man hinkommt), vllt hat sich wirklich eine gelöst
was bleibt noch?
zu hohem Ladedruck? Ventile/Druckdose vom Turbo?
vllt in Kombination mit nicht 100% korrekt verbauter Dichtung/loser Schraube?
Ansaugbrücke 2017 neu gemacht, Turbo war 2018 neu, seither auch alles unauffällig
wird wohl alles sehr undankbar, da es im Rumprobieren endet und vllt nie was gefunden wird und dann fährt wieder der Zweifel mit
Gruß
Michael
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Moin,
die Kurbelgehäuseentlüftung kann sich bisweilen schon mal zusetzen mit verkoktem Ölschmott.
Beim Twingo mit D7F Motoren hatte ich das schon öfter. Da ist so ein verwundenes Rohr im Ventildeckel, wo der Ölschmott sich einbrennt, dann drückt es die Öldämpfe an der Drosselklappe heraus.
Möglicherweise ist das bei dem G9T ähnlich.
Das du im Motorinneren mit Talkum nichts erreichen wirst, ist schon klar.
Was ggf Aufschluss bringt, ob die Kurbelgehäuseentlüftung frei ist, Öldeckel ab, Latexhandschuh über die Öffnung mit Gummiring oder Kabelbinder möglichst dicht fixieren, warmen Motorlauf und schauen, ob sich der Handschuh aufbläht.
Besten Gruß Helmut
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Hallo Helmut,
danke fürs Brainstorming
ja, so nen Mist wirds am Ende sein - wie gesagt mein Titel hier ist Programm - das ist ne fahrende Wundertüte und Bastelbude
mir sagte man, der Ventildeckel wäre gerissen gewesen - obs stimmt? die ölgetränkte Dämmmatte an der Motorhaube hat zumindest dafür gesprochen
ob der neu besorgt wurde, bezweifle ich aber - denk der kam aus einem Spenderfahrzeug und der Zustand daher unbekannt
des weiteren mußte ich die Diva erst einmal wieder einfahren - anfangs mit Ach und Krach gerade so 180 geschafft
Ölwechsel machte der Turbolader während der Fahrt - mußte nur noch nachschütten 
AGR ständig zu
mit neuem Turbo war das dann erledigt - Kurzstreckenfahrerei blieb aber
Diva bekommt zwar regelmäßig ca. 2x 50km Autostrada und die dann volles Rohr was geht, um die Kurzstrecken auszubrennen - wir kratzen inzwischen an der 220er Marke, läuft also schon ganz gut
aber der alte Dreck und Schmodder der sich da löst, könnte durchaus wieder was zusetzen - ich komme zwar an die eigentliche Motorentlüftung nicht ran, aber über den Schlauch sollte man das testen können
kommt auf die Liste ganz oben!
im Standgas bläst er am Öleinfüllstutzen zwar, baut aber keinen Druck auf, wenn man mit der Hand zuhält - bräuchte da dann aber auch jemanden, der mal Gas gibt
vllt bin ich morgen wieder fit genug dafür - andererseits steht da noch ein zerpflückter Kangoo in meiner Halle, ein LKW mit undichter Vakuumpumpe und der Haupthubzylinder vom Stapler und und und
Gruß
Michael
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18.01.2025, 17:43
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.01.2025, 17:52 von treckertom.)
(16.01.2025, 19:38)(Albt) Raumschiffkapitän schrieb: Hallo zusammen,
@Tom - die Entlüftung besteht ja nur aus einem Schlauch und einem Ölabscheider - das da was verstopft? was soll da drinnenhängen und wenn bin ich auch nicht weiter, da der Ölabscheider wohl die engste Stelle ist und in der Ansaugbrücke selber verbaut ist, zumindest geht da der Schlauch ab...
Gruß 
Michael Dachte auch eher daran.
Müsste für deine 2.2 dCi-Diva Nr. 5 sein, hört auf 8200319103
Wobei sich mir nicht ergründet, ob die Leitung vor oder nach dem Turbo angeschlossen wird.
Beim 2.0dCi war es definitiv VOR dem Turbo.
--
tom
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danke Tom!
Stopfen hält bisher - aber die Ursache muß ich finden, sonst läßt mir das keine Ruhe - von alleine fliegt er ja nicht
wenn ich mir die Schlauchführung auf den Bildern anschaue...
nun ja, Winkel sind Flaschenhälse, Anschlußkupplungen sind Flaschenhälse und Winkel gefolgt von Kupplungen sind natürlich megaungut
das ganze hängt beim G9T natürlich ganz hinten in den Tiefen des Motorraums - aber es ist ein guter Ansatz und wäre mir lieber als der Ventildeckel, bin nur gespannt, wie ich die Verschlüsse da auf- und die Leitung dann herausbekommen werde
wird wohl wieder Bildmaterial fürs Wiki bei rumkommen
Gruß
Michael
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21.02.2025, 19:00
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.02.2025, 19:01 von (Albt) Raumschiffkapitän.)
Hallo zusammen,
endlich ein kleines Update - vor lauter Kangoo zu nichts gekommen
habe die Diva vorhin ins Dock geholt und kurze Ursachenforschung angesetzt, also Ansaughutzen der Innenraumlüftung weg, damit man überhaupt was sieht - und es hat mir gar nicht gefallen, was ich da gesehen habe
Motor war ja noch verölt von dem herausgeflogenen Stopfen (der hält übrigens seither)
also alles großzügig mit Bremsenreiniger besprüht und mit Druckluft versucht zu reinigen...
Vertiefung für Einspritzdüse/Glühkerze am 3. Zylinder war mit Motoröl voll
habs leider nicht gesehen - ich schau jetzt aus...
das dürfte nicht vom herausgeflogenen Stopfen kommen, der 4. Zylinder ist näher dran und da war nicht so viel Öl drin
Möglichkeit der Motorentlüftung als Quelle glaube ich auch nicht, da der 2. Zylinder auch wesentlich weniger Öl in seiner Vertiefung hatte und die Entlüftung sitzt genau mittig zwischen 2. + 3. Zylinder...
das Naheliegendste dürfte demnach entweder ein gerissener Ventildeckel (bitte nicht), oder (hoffentlich nur) die Dichtung dazu sein...
werde ich wohl nur erfahren, wenn ich das zerpflücke...
original Renault soll etwa 130€ kosten - schon happig für so ein bißchen Gummi/Kautschuk (im Zubehör ab ca. 1/10 davon zu bekommen)
bei den ganzen Zubehörlern tue ich mir immer etwas schwer "Elring" (ca. 40€) sagt mir was als Qualitätsmarke, der Rest sind für mich bömische Dörfer und erfahrungsgemäß nimmt man an der Stelle lieber was gescheites
welche Hersteller taugen was, für dieses scheinbar doch recht sensible Teil?
Gruß
Michael
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22.02.2025, 08:12
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.02.2025, 16:16 von treckertom.)
(16.01.2025, 19:38)(Albt) Raumschiffkapitän schrieb: Hallo
[...]
Ölabscheider
[...]
Michael Vielleicht auch der?
Aus dem alten Forum meine ich mich zu erinnern, das der nicht ganz ohne war. Oder war es beim 1.9 dCi?
Egal, das Teil könnte baugleich sein.
Edit meint: Nope.
Der Ölabscheider ist beim 2,2 dCi Bestandteil der Deckels.
Der Deckel hört auf 8200714033
![[Bild: 01002878.png]](https://ci.catcar.info/renault_2017_01/dessins/01002878.png)
Pos. 1.
Wie auch immer, festzuhalten bleibt:
Der eingepresste Stopfen springt nicht einfach so heraus
Dazu wird ein Überdruck nötig.
Wegen dem Flächenverhältnis Dichtfläche und Druckfläche muss das nicht viel sein.
Andererseits sollte sich über die Kurbelwellenentlüftung kein grösseer Überdruck aufbauen.
Beim 2.2 dCi sind allerdings die wegen der Turboaufladung unter Überdruck stehenden Luftüberleitrohre im Zylinderkopfdeckel aus mehrteiligen Kunststoffmaterial.
Das kann an den Nahtstellen druckabhängig Inkontinent werden, daher schon aus konstruktiver Sicht eine fragwürdige Ausführung.
Allerdings scheinen die nahtstellen aussen zu sein, nicht innen.
Dann bleibt eigentlich nur die Dichtung zwischen Deckel und Kopf.
Der Dichtungssatz hört beim 2.2 dCi auf
Oder auf - Elring Ventildeckel-Dichtung Art.-Nr.: 375.500
- Herth + Buss Jakoparts Ventildeckel-Dichtung Art.-Nr.: J1221091
- Corteco Ventildeckel-Dichtung Art.-Nr.: 016531P
- VICTOR REINZ Ventildeckel-Dichtung Art.-Nr.: 15-37682-01
Wichtig ist allerdings immer, das die Dichtflächen metallisch blank gemacht wurden und vor der Montage wirklich ölfrei und die Dichtung nicht verschoben sind.
Also Sorgfältig arbeiten und sich die nötige Zeit dafür nehmen.
Der (im Deckel integrierte) vorhandene Öl Abscheider kann verstopfen.
Öl- Wasserkondensat (aus den am Kolben vorbeiströmenden Abgas) in den kalten Jahreszeiten zum Beispiel.
Ist auch anderswo Thema: Bei ziehdröhn und fauweh wurden bei einigen Motoren die Teile einfach mit Rohrisolierung versehen.
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Tom
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22.02.2025, 17:36
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.02.2025, 17:45 von (Albt) Raumschiffkapitän.)
Hallo Tom,
habe heute bißchen Zeit gefunden weiter Bestandsaufnahme zu machen
(22.02.2025, 08:12)treckertom schrieb: Edit meint: Nope.
Der Ölabscheider ist beim 2,2 dCi Bestandteil der Deckels.
Allerdings scheinen die nahtstellen aussen zu sein, nicht innen.
Dann bleibt eigentlich nur die Dichtung zwischen Deckel und Kopf.
das meinte ich ja damit, daß ich jetzt den Ventildeckel abheben muß, egal ob Ölabscheider, Dichtung oder Deckel selbst
(22.02.2025, 08:12)treckertom schrieb: - Elring Ventildeckel-Dichtung Art.-Nr.: 375.500
- Herth + Buss Jakoparts Ventildeckel-Dichtung Art.-Nr.: J1221091
- Corteco Ventildeckel-Dichtung Art.-Nr.: 016531P
- VICTOR REINZ Ventildeckel-Dichtung Art.-Nr.: 15-37682-01
besten Dank!
ich gehe davon aus, daß du da keinen Billigramsch aufgeführt hast und die aufgeführten Hersteller was taugen - das wollte ich wissen
(22.02.2025, 08:12)treckertom schrieb:
... und die Dichtung nicht verschoben sind.
Also Sorgfältig arbeiten und sich die nötige Zeit dafür nehmen.
und da fängt der Horror an - das rechte Motorlager überlappt den Ventildeckel ca. um 5mm...
raus bekomme ich den Deckel vermutlich, nur beim Einbau, mit eingelegten Dichtungen wird das so sicher ein Drama, den Deckel ohne verrutschen der Dichtung da rein zubekommen, sehe ich mit vorhandenem Motorlager als Problem - und da ist auch noch Silikondichtmasse an den Nockenwellenaussparungen mit im Spiel, wäre also das volle Programm an Fummelarbeit...
heißt ich muß mich an Dialogys halten und das Motorstützlager abbauen, deshalb vorher Unterfahrschutz weg und Motor abstützen
dann Venturi-Rohr mit AGR, damit ich die Stütze der Einspritzpumpe wegbekomme, um die Mutter der Dieselleitung abbauen zu können, da diese über den Ventildeckel läuft... (diese Leitung ist laut Dialogys übrigens immer zu ersetzen  )
dann die ganzen Dieselleitungen zu den Einspritzdüsen...
und den Stecker des Drucksensors der Einspritzbrücke, die hinter dem Motor sitzt (Stecker hängt am Kabelbaum, der über den Ventildeckel läuft - mit einem Spiegel kann ich den Stecker zwar sehen, weiß aber noch nicht wie ich die Sicherungsclips aufbekommen soll - wird wohl das eigentliche Hindernis werden
die Einspritzdüsen ausbauen wird sicher auch spaßig
Dialogys gibt schon 2 verschiedene Varianten des Motors vor - ich habe ne dritte, wegen dem überarbeiteten Austauschmotor - muß mich also in unbekanntes Terrain begeben ohne detailliertes Dialogys
absolute Sauberkeit bei Arbeiten an der Einspritzanlage ist an diesem Motor auch gerade eine Herausforderung - da ist außen mindestens so viel Öl wie innen - wird spannend, ob danach auch alles wieder funktioniert...
Ölabscheider schließe ich inzwischen aus - habe mal mit der Druckluft in den Öleinfüllstutzen geblasen - ohne abdichten - an der Motorentlüftung kam dann auch ein Lufthauch, wenn die zu wäre, hätte sich die Luft einen anderen Weg gesucht
gleiches beim Entlüftungsschlauch zum Turbo - reingepustet und man hört hinter dem Motor den Luftstrom aus der Richtung des Turboladers - genauer Anschluß, vor oder hinter dem Turbo ist nicht auszumachen - alles verbaut und nicht zu sehen...
Wasserschleim ist auch keiner zu sehen
Motor hat bis dahin auch nie Öl gebraucht - mußte zwischen den Wechseln nicht einmal nachfüllen - denke daher, daß es der Turbolader war, der die (schlecht eingebaute) Dichtung durchgeblasen hat und zum Überdruck im Motor geführt hat
nochmals zum Schadensbild:
grüner Pfeil: Motorentlüftung - Anschlußrohr war innen trocken, also dort kein Ölleck
roter Pfeil: dieser Schacht stand voll Öl
roter Kreis: von mir vermutete erhoffte Undichtigkeit - ansonsten neuer Ventildeckel
und ja, die ganzen Schrauben vom Ventildeckel sind meiner Meinung nach mit zu hohem Drehmoment angezogen worden - Dichtung also verdrückt worden?
mit veröltem Gruß
Michael
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22.02.2025, 18:42
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.02.2025, 19:22 von treckertom.)
(22.02.2025, 17:36)(Albt) Raumschiffkapitän schrieb: Hallo Tom,
[...] und ja, die ganzen Schrauben vom Ventildeckel sind meiner Meinung nach mit zu hohem Drehmoment angezogen worden - Dichtung also verdrückt worden?
mit veröltem Gruß 
Michael Michael, für dich gefunden:
Einen (französischen) Leidensgenossen.
Schau einmal hier, "Ressusciter la RENAULT ESPACE IV" (Die Wiederbelebung eines RENAULT ESPACE IV [2.2 dCi Ph1])
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Tom
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